Meinungsforscher Holger Güllner startet bei Forsa mit Fokus auf politische Wahlumfragen

Theo Schmitz
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Ein Mann steht an einem Podium mit Mikrofonen, trägt einen Mantel und eine Schärpe und hält ein Schild mit der Aufschrift "deva-Geschäftsführer sagt, es sei keine gute Idee für die Zukunft".Theo Schmitz

Meinungsforscher Holger Güllner startet bei Forsa mit Fokus auf politische Wahlumfragen

Holger Güllner, ein langjähriger Experte für Meinungsforschung, übernimmt eine neue Beraterrolle bei Forsa. Sein Schwerpunkt wird auf der politischen und Wahlumfrageforschung liegen. Güllner begann seine Karriere, indem er sein privates Interesse an Umfragen zu seinem Hauptberuf machte.

Der Wechsel erfolgt zu einer Zeit, in der die Debatten über die Zukunft traditioneller Wahlumfragen in einem von Big Data geprägten Zeitalter zunehmen. Trotz technologischer Fortschritte betont Güllner, dass direkte Befragungen nach wie vor entscheidend seien, um öffentliche Entscheidungen zu verstehen.

Güllners Ansatz basiert darauf, Menschen direkt nach ihren Ansichten zu fragen. Er argumentiert, dass diese Methode der Schlüssel sei, um die Gründe hinter ihren Entscheidungen aufzudecken. Zwar verfügen Technologiekonzerne heute über riesige Mengen an Nutzerdaten, doch bleibt die Marktforschung seiner Meinung nach unverzichtbar.

Er hebt auch die Bedeutung der Analyse von Primärdaten im weiteren Kontext hervor. Durch den Abgleich der Ergebnisse mit anderen verfügbaren Daten könnten Meinungsforscher seiner Ansicht nach präzisere Erkenntnisse liefern. Gleichzeitig kritisiert er, dass Medien und Politiker Wahlumfrageergebnisse mitunter falsch interpretieren oder instrumentalisieren.

In seiner neuen Position wird Güllner weiterhin täglich aktuelle Wahlumfragewerte erhalten, um Stimmungsverschiebungen in der Bevölkerung zu verfolgen. Zudem wird er seinen Newsletter fortsetzen, in dem er datengestützte Kommentare für Journalisten und Analysten bereitstellt. Ein weiteres Problem, das er anprangert, ist der Anstieg unzuverlässiger Daten durch unseriöse Anbieter in der Branche.

Trotz der Skepsis einiger, die Wahlumfragen für überholt halten, bleibt Güllner überzeugt: Traditionelle Forschung sei unverzichtbar – selbst in einer Zeit, in der digitale Großkonzerne ihren Einfluss auf die Datenerhebung ausbauen.

Güllners Beratertätigkeit bei Forsa wird prägen, wie das Institut politische und Wahlumfrageforschung betreibt. Sein Fokus auf direkte Befragungen und kontextuelle Analysen soll die Zuverlässigkeit von Wahlumfragedaten erhöhen. Parallel plant er, über seinen Newsletter und Medienbeiträge weiterhin aktiv an öffentlichen Debatten teilzunehmen.

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