Brenntag senkt Prognose für 2025 – schwache Nachfrage und Krisen drücken die Aktie
Brenntag senkt Prognose für 2025 – schwache Nachfrage und Krisen drücken die Aktie
Brenntag SE senkt Prognose für 2025 – schwache Nachfrage und geopolitische Spannungen belasten Geschäfte
Die Brenntag SE, der weltweit größte Chemikalienhändler, hat ihre Finanzprognose für 2025 nach unten korrigiert. Als Hauptgründe nannte das Unternehmen eine nachlassende Marktnachfrage sowie anhaltende geopolitische Spannungen. Nach der Bekanntgabe gaben die Aktien leicht nach – ein Zeichen für die Sorgen der Anleger über die kurzfristige Performance.
Trotz der aktuellen Schwächephase bleibt Brenntag unangefochtener Marktführer in der Chemiedistribution. In den vergangenen drei Jahren hielt das Unternehmen stabile Marktanteile von 20–25 % in seinen Kerngeschäftsbereichen.
Laut dem jüngsten Finanzbericht sank der Umsatz um 3,7 % auf 15,2 Mrd. Euro (2025). Auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) ging um 8,6 % auf 1,29 Mrd. Euro zurück. Als Reaktion kürzte Brenntag die Dividende auf 1,90 Euro pro Aktie – ein Rückgang gegenüber den Vorjahren.
Die Unternehmensführung rechnet nun mit einem weiteren Rückgang des operativen Ergebnisses in diesem Jahr. Um die Talfahrt abzufedern, setzt das Unternehmen auf strikte Kostendisiplin, die Priorisierung des Cashflows und eine Verschlankung der Konzernstruktur. Mittelfristig peilt Brenntag für 2026 ein operatives EBITDA von 1,15 bis 1,25 Mrd. Euro an.
Regionale Entwicklungen: Wachstum trotz Herausforderungen In den letzten Jahren hat Brenntag seine globale Präsenz ausgebaut. Durch Übernahmen wie die von JP Kohlberg im Jahr 2024 stärkte das Unternehmen seine Position im asiatisch-pazifischen Raum um 10 %. In Nordamerika sorgten organische Wachstumsstrategien für ein jährliches Plus von 8 %. Die Konkurrenz setzte indes andere Schwerpunkte: Linde plc und Air Products konzentrierten sich auf Europa, während die ICL Group Israel und Lateinamerika im Blick hatte.
Gespaltene Analystenmeinungen: Kurzfristige Risiken, langfristige Chancen Experten bewerten die Aussichten für Brenntag unterschiedlich. Zwar bleiben die kurzfristigen Herausforderungen bestehen, doch eine breite wirtschaftliche Erholung könnte dem Unternehmen langfristig zugutekommen. Mit Marktanteilen von 20–25 % in Schlüsselbranchen übertrifft Brenntag weiterhin Wettbewerber wie Linde (10–15 % bei Industriegasen) oder ICL (5–8 % bei Spezialchemikalien).
Nach der angepassten Prognose verlor die Brenntag-Aktie im XETRA-Handel 1,36 % und notierte bei 48,51 Euro. Mit dem Fokus auf Kosteneffizienz und strukturelle Anpassungen will das Unternehmen seine Finanzen in unsicheren Zeiten stabilisieren. Nun bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahmen ausreichen, um die Folgen von Nachfrageschwäche und geopolitischen Risiken auszugleichen.
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