Dorothee Daun kämpft für echte Inklusion in Solingen – mit neuer Führung und klaren Forderungen
Dorothee Daun kämpft für echte Inklusion in Solingen – mit neuer Führung und klaren Forderungen
Eine lokale Interessensvertretung in Solingen setzt sich unter der weiteren Führung von Dorothee Daun für stärkere Inklusionsmaßnahmen ein. Die Organisation, die Kürzungen bei Leistungen für Menschen mit Behinderung ablehnt, hat Daun erneut zur Vorsitzenden gewählt und zudem zwei neue stellvertretende Vorsitzende bestimmt. Ihr Ziel ist es, Inklusion als sichtbaren und aktiven Bestandteil des städtischen Lebens zu verankern – und nicht nur als bürokratische Pflichtübung.
Dorothee Daun bringt jahrzehntelange Erfahrung in ihre Rolle ein: Seit über 30 Jahren sitzt sie im Solinger Stadtrat. Zudem leitet sie Autismus Rhein-Wupper sowie den Paritätischen Wohlfahrtsverband in der Stadt. Ihr Engagement gilt der sozialen Teilhabe und der Chancengleichheit – sowohl auf lokaler als auch auf regionaler Ebene.
Die Gruppe kritisiert die Landespolitik im Bereich Behinderung scharf: Sie verweist auf chronische Unterfinanzierung und unklare Zuständigkeitsverschiebungen zwischen kommunalen, regionalen und landesweiten Behörden. Trotz dieser Hindernisse betont sie, dass Inklusion durch konkrete Maßnahmen gestaltet werden muss – und nicht allein durch Verwaltungsakte.
An Dauns Seite stehen zwei neu gewählte Stellvertreter: Der Medienökonom Oliver Backhaus, Vorsitzender des Vereins Barrierefreier Zugang, nutzt seit einem Unfall 1985 einen Rollstuhl. Yesim Özem, die in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeitet und sich ehrenamtlich in deren Rat engagiert, vertritt zudem die SPD im Solinger Beirat für Menschen mit Behinderung.
Die Forderungen der Gruppe fallen in eine Zeit, in der Nordrhein-Westfalen seit 2016 die inklusive Bildung ausbaut. Politische Rückendeckung erhielt das Vorhaben durch Gesetze wie das Integrationsgesetz 2020, das die Fördermittel für Menschen mit besonderem Bedarf von 1,2 Milliarden Euro (2016) auf 2,1 Milliarden Euro (2025) erhöhte. Auch die öffentliche Unterstützung für Inklusion wuchs: Die Zustimmung stieg von 62 Prozent (2015) auf 78 Prozent (2024). In Solingen arbeiten mittlerweile fünf von zwölf Grundschulen vollständig inklusiv, und 15 inklusive Ausbildungsplätze entstanden im Rahmen des städtischen Integrationsplans 2021–2025. Ein Job-Coaching-Programm 2024 vermittelt zudem 200 Menschen mit Behinderung an lokale Arbeitgeber.
Die neue Führung der Gruppe will nun vor allem auf Teilhaberechte pochen und die Sichtbarkeit von Inklusion in Solingens kulturellen und sozialen Räumen erhöhen. Ihr Anliegen ist es, aus politischen Zusagen spürbare Verbesserungen für Menschen mit Behinderung in der gesamten Stadt zu machen.
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