Spektakuläre Sprengung im Kraftwerk Ibbenbüren: Schornstein stürzt am 22. Februar

Admin User
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Eine Szene mit Schuppen, Transformatoren, Strommasten mit Kabeln, Zäunen, einer Straßenlaterne, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Spektakuläre Sprengung im Kraftwerk Ibbenbüren: Schornstein stürzt am 22. Februar

Sprengung im Kraftwerk Ibbenbüren: Schornstein und Filteranlagen fallen am 22. Februar 2024

Am 22. Februar 2024 steht im Kraftwerk Ibbenbüren die nächste große Sprengung an. Diesmal werden der Schornstein sowie die Entschwefelungs- und Entstickungsanlagen in einer kontrollierten Detonation zu Boden gehen. Wie bereits bei der Sprengung des Kühlturms im Februar vergangenen Jahres überträgt der WDR das Ereignis live.

Die Vorbereitungen für den Abriss laufen seit Monaten. Das Abrissunternehmen Hagedorn arbeitet seit 2023 auf dem Gelände und sorgt für einen sauberen und effizienten Rückbau der alten Anlage. Aktuell trennen Schweißer große Stahlteile aus den Entschwefelungsanlagen heraus, die später recycelt werden sollen.

Der Beton des im Februar 2025 gesprengten Kühlturms wird wiederverwendet – daraus entsteht ein Aufprallbett für die Landung des Schornsteins. Sicherheitsbedenken hatten den Abriss mehrfach verzögert, doch nun läuft alles nach Plan. Nach der Sprengung übernimmt der Netzbetreiber Amprion das Gelände. Geplant ist der Bau eines Umrichters, der Windstrom für die Haushaltsnutzung umwandelt. Auftraggeber des Projekts ist die Tennet TSO GmbH, die den Zuschlag 2024 an das Konsortium Tennet Hochspannungsnetz Ost e.V. vergeben hat. Die vollständige Räumung des Geländes soll bis Juni 2026 abgeschlossen sein.

Die Sprengung am 22. Februar markiert einen weiteren Schritt beim Rückbau des Kraftwerks Ibbenbüren. Nach der Freimachung entsteht hier unter der Leitung von Amprion eine Infrastruktur für erneuerbare Energien. Der gesamte Abriss und die Umnutzung sollen bis Mitte 2026 abgeschlossen sein.