Silvester-Chaos: Polizei rückt wegen vermeintlicher Einbrüche aus – doch es waren nur Feuerwerks-Fans

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Ein Innenblick in ein Einkaufszentrum mit Bäumen, Schirmen mit Stangen, Personenaufzügen, Namensschildern, Ständen, Lichtern, Leuchttafeln und einer Gruppe von Menschen.

Feuerwerks-Käufer sorgen für Polizeieinsätze in Thüringen - Silvester-Chaos: Polizei rückt wegen vermeintlicher Einbrüche aus – doch es waren nur Feuerwerks-Fans

Polizei in Thüringen rückte zu zwei vermeintlichen Supermarkt-Einbrüchen an Silvester aus – es waren nur ungeduldige Käufer

In beiden Fällen stellte sich heraus, dass es sich um eifrige Kunden handelte, die auf den Verkauf von Feuerwerkskörpern warteten. Es wurden keine Straftaten begangen.

In Bad Berka wurden in den frühen Morgenstunden drei junge Männer auf dem Parkplatz eines Supermarkts gesichtet. Sie hatten Thermoskannen und Decken dabei, um sich bis Mitternacht warmzuhalten. Anwohner hielten ihr Verhalten für verdächtig und alarmierten die Polizei.

Die Beamten trafen ein und durchsuchten das Gelände, fanden jedoch keine Anzeichen für einen Einbruch. Die Männer erklärten, sie wollten lediglich als Erste in der Schlange stehen, sobald der Verkauf der Feuerwerkskörper beginne.

Ein ähnliches Szenario spielte sich in Friedrichroda ab, wo zwei Männer vor einem Supermarkt kampiert hatten. Auch sie warteten darauf, dass um Mitternacht der Verkauf von Feuerwerk startet. Die Polizei bestätigte, dass keine illegalen Handlungen vorlagen.

Beide Einsätze endeten ohne Anzeigen oder Festnahmen. Die Vorfälle zeigen, wie frühzeitiges Warten auf Schnäppchen mitunter für falschen Alarm sorgen kann. Traditionell beginnt in Deutschland der Verkauf von Feuerwerkskörpern an Silvester um Mitternacht.