"Richi"-Streit eskaliert: Familie Schönbächler stoppt Vermarktung des Memes
Tobias Schwarz"Richi"-Streit eskaliert: Familie Schönbächler stoppt Vermarktung des Memes
Ein virales Schweizer Meme mit dem geflügelten Wort "Richi" hat einen Streit zwischen der Familie Schönbächler und dem Influencer Zeki ausgelöst. Die Angehörigen, die die kommerzielle Nutzung des berühmten Spruchs ihres verstorbenen Vaters Hermann nie genehmigt hatten, fordern nun ein Ende der Vermarktung. Händler haben bereits begonnen, entsprechende Merchandise-Artikel aus dem Sortiment zu nehmen.
Der Konflikt entstand, als Zeki Hermann Schönbächlers ikonischen "Richi"-Spruch in seine Comedy-Soundboxen aufnahm. Der Satz, der aus einem TV-Interview von 2019 stammt, wurde zum viralen Hit. Die Familie Schönbächler hatte der Nutzung jedoch nie zugestimmt und erhielt auch keine Einnahmen aus den Produkten.
Händler reagierten prompt auf die Forderung der Familie: Brack nahm die Soundboxen aus dem Verkauf, während Galaxus sämtliche Fan-Artikel – darunter Socken und Kinderbücher – aus dem Sortiment strich. Die aktualisierte Version der Soundbox wird bei Galaxus zwar weiterhin angeboten, doch der Händler wartet noch auf eine rechtliche Bestätigung von Swissmeme, dem Rechteinhaber.
Zeki bestätigte, dass die neue Soundbox den "Richi"-Spruch nicht mehr enthalten wird, um den rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden. Gleichzeitig betonte er, weiterhin offen für eine Zusammenarbeit mit der Familie Schönbächler zu sein, und habe bereits Kontakt aufgenommen. Parallel dazu verkauft er noch die Restbestände des alten Soundbox-Modells ab.
Die Familie Schönbächler bittet die Öffentlichkeit, den Hype um das Meme zu beenden. Sie wünscht sich Respekt und Privatsphäre für ihre Kinder, die unter der breiten Verbreitung des Spruchs leiden.
Die Auseinandersetzung führte dazu, dass nicht autorisierte Merchandise-Artikel bei großen Händlern aus den Regalen verschwanden. Zekis aktualisierte Soundbox wird den "Richi"-Spruch nicht mehr enthalten – eine Reaktion auf die Einwände der Familie. Im Mittelpunkt der weiteren Entwicklung bleibt der Wunsch der Schönbächlers nach Privatsphäre und Respekt.






