Gunnar Beck freigesprochen: Alle schweren Vorwürfe gegen Ex-AfD-Politiker fallen

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Ein Mann in einem Mantel und mit Uhr hält ein Zeichenbrett, mit zwei Fenstern und einer Person mit Hut im Hintergrund.

Gunnar Beck freigesprochen: Alle schweren Vorwürfe gegen Ex-AfD-Politiker fallen

Ein Gericht in Neuss hat alle schweren Vorwürfe gegen Gunnar Beck, ehemaliges AfD-Mitglied des Europäischen Parlaments, fallen lassen. Das Verfahren, das ursprünglich schwere Anschuldigungen wie Raub, Diebstahl und Körperverletzung umfasste, wurde eingestellt, nachdem die Staatsanwaltschaft keine belastbaren Beweise vorlegen konnte. Beck hätte im Falle einer Verurteilung wegen der ursprünglichen Vorwürfe mit bis zu 15 Jahren Haft rechnen müssen. Die Ermittlungen begannen mit dem Vorwurf, Beck habe Gegenstände gestohlen und Personen angegriffen. Doch die Anklagebehörde scheiterte daran, eine schlüssige Beweisführung aufzubauen. Zeugen, die während einer Anhörung Ende September vernommen wurden, konnten sich nicht klar an die Ereignisse erinnern oder gestohlene Waren identifizieren. Die Hauptvorwürfe wegen Raubs und Diebstahls wurden schließlich fallen gelassen. Ein zentrales Beweisstück – ein Schal, der angeblich gestohlen worden sein sollte – stellte sich als legal von Beck in Großbritannien erworben heraus. Auch die Anschuldigungen wegen Körperverletzung und Körperverletzung wurden vom Gericht zurückgewiesen. Übrig blieb lediglich ein geringfügiger Strafbefehl wegen angeblichen "wortwiderständigen Verhaltens" gegenüber Polizeibeamten. Obwohl das Verfahren 2023 wiederaufgenommen worden war, reduzierten sich die Vorwürfe auf den Ladendiebstahl von Drogerieartikeln im Wert von etwa 350 Euro. Beck bestritt stets jede Schuld und bezeichnete das Verfahren als politisch motiviert und auf Falschdarstellungen basierend. Das Gericht stellte schließlich alle Ermittlungen gegen ihn ein. Mit der Einstellung des Verfahrens entgeht Beck einer langen Haftstrafe. Einzig ein geringfügiger Strafbefehl wegen verbalen Widerstands bleibt bestehen – ohne Bezug zu den ursprünglichen schweren Vorwürfen. Die Entscheidung des Gerichts beendet damit einen langwierigen Rechtsstreit, der mit weitaus schwerwiegenderen Anschuldigungen begonnen hatte.

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