22 March 2026, 10:08

Dokumentarfilm in Duisburg zeigt Hanau-Opfer und ihre langfristigen Kämpfe

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfählen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Dokumentarfilm in Duisburg zeigt Hanau-Opfer und ihre langfristigen Kämpfe

Powerful Documentary in Duisburg: "Das deutsche Volk" zeigt die Folgen des rassistischen Anschlags von Hanau

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus wird in Duisburg ein bewegender Dokumentarfilm gezeigt. "Das deutsche Volk" setzt sich mit den langfristigen Auswirkungen des rassistischen Anschlags in Hanau auseinander. Die Veranstalter:innen erhoffen sich, dass der Film Empathie fördert und gesellschaftliche Debatten über Verantwortung anregt.

Die Vorführung findet am 24. März 2026 um 17:30 Uhr im Filmforum Duisburg statt. Unter der Regie von Marcin Wierzchowski begleitet der Dokumentarfilm über vier Jahre hinweg die Angehörigen der Hanauer Opfer – ihre Geschichten stehen im Mittelpunkt des Films.

Die Veranstaltung ist eine von über 3.600 Aktionen, die bundesweit vom 16. bis 29. März stattfinden. Städte wie Mönchengladbach, Berlin-Pankow, Flensburg und Potsdam bieten Workshops, Ausstellungen und Diskussionsrunden an. Allein in Mönchengladbach gibt es 20 Veranstaltungen, darunter Poetry Slams und Filmvorführungen, während Flensburg geführte Stadtrundgänge und gemeinsame Mahlzeiten organisiert.

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Die Kampagne steht unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus". In Nordrhein-Westfalen finden 73 Veranstaltungen statt, Berlin-Pankow steuert 42 weitere bei. In Potsdam stehen Kurzfilme und interaktive Workshops auf dem Programm.

Die Dokumentarfilm-Vorführung in Duisburg ist Teil einer bundesweiten Initiative für Dialog und Bewusstseinsbildung. Mit tausenden Veranstaltungen in ganz Deutschland will die Aktion Rassismus und Extremismus entgegentreten. Durch lokale und regionale Projekte soll Solidarität durch gemeinsame Erfahrungen und Bildung gestärkt werden.

Quelle