Wüst verteidigt Beamtenstatus: „Ohne ihn kollabiert das Schulsystem“
Wüst steht klar zur Beamtenbesoldung - Wüst verteidigt Beamtenstatus: „Ohne ihn kollabiert das Schulsystem“
Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hat das Berufsbeamtentum des Landes entschlossen verteidigt. Er stellt sich gegen aktuelle Forderungen, die Anzahl der Beamtenstellen auf Lebenszeit einzuschränken, und argumentiert, dass vor allem im Bildungsbereich zentrale Positionen auf diese Weise Stabilität und Kontinuität erhalten.
Wüsts Haltung kommt zu einer Zeit, in der Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen nach dem zweiten Staatsexamen häufig urlaub werden – oft an Schulen mit akutem Personalmangel, darunter Förderschulen oder Einrichtungen des Gemeinsamen Lernens (inklusiver Unterricht). Dieser Prozess ist Teil des Laufbahnwechsels und betrifft auch Lehrkräfte aus besser ausgestatteten Regionen, die ein berufsbegleitendes Zertifikat (VOBASOF) erwerben.
Seine Position steht im deutlichen Kontrast zu einem Vorschlag von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, der vorschlug, den Beamtenstatus auf Kernbereiche zu beschränken. Wüst wies diesen Ansatz kategorisch zurück und betonte, dass eine solche Einschränkung die öffentliche Daseinsvorsorge schwächen würde. Zugleich lehnte er es ab, sich an bundesweiten Debatten über eine Begrenzung von Beamtenstellen zu beteiligen, und konzentrierte sich stattdessen auf die Bedürfnisse Nordrhein-Westfalens. Wüst unterstrich, dass besonders in belasteten Schulen – etwa bei der Besetzung von Lehrerstellen – die Sicherheit des Beamtenverhältnisses unverzichtbar sei. Ohne diese Garantie, warnte er, drohten wichtige Unterstützungsstrukturen unter dem Personalmangel zusammenzubrechen.
Die Verteidigung des Berufsbeamtentums durch den Ministerpräsidenten macht dessen Bedeutung für eine stabile Personalplanung im Bildungssektor deutlich. Mit seiner Ablehnung bundesweiter Einschränkungen beharrt Nordrhein-Westfalen auf einem eigenständigen Kurs. Vorerst bleiben Lehrkräfte an Brennpunktschulen weiterhin auf den Schutz des Beamtenstatus angewiesen.
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