16 April 2026, 14:14

Vier deutsche Regionen kämpfen um die Olympischen Spiele der Zukunft

Luftaufnahme des Olympiastadions in München, Deutschland, umgeben von Stadtgebäuden, Bäumen, Straßen, Fahrzeugen und Gras.

Vier deutsche Olympia-Kandidaten überwinden erste Hürde - Vier deutsche Regionen kämpfen um die Olympischen Spiele der Zukunft

Vier deutsche Regionen haben sich im Rennen um die Austragung der Olympischen Spiele einen Schritt nach vorne gearbeitet. Berlin, Hamburg, München und das Rhein-Ruhr-Gebiet haben die erste nationale Auswahlphase erfolgreich durchlaufen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat ihnen nun bis Mai 2026 Zeit gegeben, ihre Pläne weiter auszuarbeiten.

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Die Bewerber stellten dem DOSB ihre ersten Konzepte vor, die auf positive Resonanz stießen. DOSB-Präsident Thomas Weikert lobte die Qualität der eingereichten Vorschläge. Eine zentrale Auflage ist, dass über 90 Prozent der Wettkampfstätten maximal 15 Gehminuten von öffentlichen Verkehrsmitteln entfernt liegen müssen.

Jede Region hat nun bis Ende Mai 2026 Zeit, gemeinsam mit dem DOSB ihre Bewerbung zu verfeinern. Zudem kann bis Juni 2026 ein Bürgerentscheid über die Ausrichtung der Spiele organisiert werden. Noch ist nicht entschieden, ob sich Deutschland für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben wird.

Die endgültige Entscheidung, welcher deutsche Kandidat international ins Rennen geht, wird für den Herbst 2026 erwartet. Die vier Regionen werden das kommende Jahr nutzen, um ihre Pläne in enger Abstimmung mit dem DOSB zu präzisieren. Sollte eine der Bewerbungen ausgewählt werden, tritt sie anschließend auf der internationalen Bühne an. Das Ergebnis wird darüber entscheiden, ob Deutschland erstmals seit 1972 wieder die Olympischen Spiele ausrichten wird.

Quelle