03 April 2026, 14:10

Vermisster 70-Jähriger im Königsforst nach stundenlanger Suche gerettet

Ein Hubschrauber lässt Wasser auf einen Waldbrand fallen, während ein Fahrzeug am Boden zu sehen ist, mit Bäumen im Hintergrund.

Vermisster 70-Jähriger im Königsforst nach stundenlanger Suche gerettet

Am Samstagabend entfaltete sich im Königsforst eine großangelegte Suchaktion, nachdem ein 70-jähriger Mann den Notruf alarmiert hatte. Der Anrufer berichtete, sich verloren zu fühlen, unter Schwindel zu leiden und den Weg aus dem dichten Wald nicht mehr zu finden. Feuerwehrkräfte, Polizei und Rettungsteams eilten herbei, um den Mann noch vor Einbruch der Dunkelheit ausfindig zu machen.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach leitete die Operation kurz nach dem Eingang des Notrufs über die 112 ein. Löschfahrzeuge der Wachen 2, 5 und 10, ein Rettungswagen, Polizeieinheiten, ein Hundeführer sowie ein Hubschrauber wurden in das Gebiet entsandt. Mit zunehmender Dunkelheit stießen zudem ein Drohnenteam und weitere Einsatzfahrzeuge zur Unterstützung hinzu.

Der dichte Baumbestand und die hoch aufragenden Bäume erschwerten die Suche erheblich. Das Handysignal des Mannes lieferte lediglich einen groben Standort – mit einem Radius von etwa drei Kilometern –, sodass die Rettungskräfte sich in Gruppen aufteilten, um mehr Fläche abzudecken. Nach stundenlangem Durchkämmen des Waldes entdeckte schließlich gegen 23:30 Uhr ein Team der Wache 10 den Vermissten.

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Er wurde sitzend auf dem Waldboden aufgefunden, zitternd, aber bei Bewusstsein. Die Rettungssanitäter stellten eine leichte Unterkühlung und Schwäche fest, doch der Mann war ansprechbar. Sie hüllten ihn in Wärmefolien, bevor er zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht wurde.

Die vierstündige Einsatzaktion endete erfolgreich, und alle Kräfte beendeten ihren Einsatz, sobald der Mann in medizinischer Obhut war.

An der Suche beteiligten sich Dutzende Einsatzkräfte, darunter Feuerwehrleute, Polizisten sowie Spezialeinheiten mit Drohnen und Hubschraubern. Der Zustand des Mannes war bei der Ankunft im Krankenhaus stabil, über seinen genauen Gesundheitszustand wurden jedoch keine weiteren Angaben gemacht. Die Behörden bestätigten später, dass es während des Einsatzes keine weiteren Verletzungen oder Vorfälle gegeben hatte.

Quelle