Timothée Chalamet verlässt die Oscars ohne Trophäe – doch mit Kylie Jenner an seiner Seite
Nina HerrmannLiebevolle Zurschaustellung nach Oscar-Versager - Timothée Chalamet verlässt die Oscars ohne Trophäe – doch mit Kylie Jenner an seiner Seite
Timothée Chalamet nahm in diesem Jahr als Nominierter in der Kategorie Bester Hauptdarsteller an der Oscarverleihung teil, verließ die Veranstaltung jedoch ohne die begehrte Trophäe. Während er solo auf dem roten Teppich erschien, verfolgte Kylie Jenner die Show im Publikum – auffällig gekleidet in ein leuchtend rotes Abendkleid. Noch mehr Aufmerksamkeit erregten die beiden später durch ihren gemeinsamen Auftritt auf der Vanity-Fair-After-Show-Party.
Chalamet galt vor der Verleihung als Favorit für seine Rolle in Marty Supreme, unterlag jedoch Michael B. Jordan – ein Ergebnis, das manche mit der Kritik an seinen früheren Äußerungen in Verbindung brachten. Im Februar 2026 hatte er in einem ausführlichen Gespräch mit Matthew McConaughey Oper und Ballett als veraltete Kunstformen abgetan und behauptet, sie würden nur noch aus Pflichtgefühl am Leben gehalten. Die Bemerkungen lösten eine Welle der Empörung unter Künstlern und Kritikern aus, was möglicherweise die Stimmabgabe der Academy-Mitglieder beeinflusste.
Auf dem roten Teppich setzte Chalamet mit einem gänzlich weißen Anzug einen markanten Kontrast zu Jenners mutigen Modestatements. Sie trug zunächst ein maßgeschneidertes schwarzes Paillettenkleid von Alexander McQueen mit einer Federschleppe, wechselte dann für die After-Show-Party in ein funkelndes rubinrotes Abendkleid von Schiaparelli. Später wurden die beiden gemeinsam fotografiert – sie wirkten vertraut und in ein angeregtes Gespräch vertieft.
Moderator Conan O'Brien spielte in seinem Eröffnungsmonolog sogar auf die Kontroverse an und scherzte über mögliche "Racheakte" der Opern- und Ballettszene. Der Seitenhieb trug zu dem Medienrummel bei, der Chalamets polarisierende Aussagen umgab.
Obwohl Chalamet die Oscar-Nacht ohne Sieg beendete, rückte er durch seine umstrittenen Aussagen und die prominente Begleitung noch stärker in den Fokus. Die Mischung aus Mode, Skandal und einer Prise Romantik hielt ihn auch nach der Verleihung in den Schlagzeilen. Seine abfälligen Bemerkungen über die klassischen Künste bleiben weiterhin Gesprächsthema in der Unterhaltungsbranche.