Schlotterbecks Rückkehr könnte Dortmunds Abwehrkrise beenden
Borussia Dortmunds Defensive-Probleme könnten bald gelindert werden, da Nico Schlotterbeck vor einer Rückkehr steht. Der Innenverteidiger fällt seit März verletzungsbedingt aus, nachdem er sich im Spiel gegen Mainz einen Meniskusriss zugezogen hatte. Seine Abwesenheit hat die Mannschaft in der Abwehr stark geschwächt.
Schlotterbecks Verletzung ereignete sich beim 3:3 gegen Mainz, in dem er vor seinem Auswechseln noch zwei Vorlagen bei Standardsituationen geliefert hatte. Eine Operation folgte, doch seine Genesung verläuft schneller als erwartet. Trainer Niko Kovač bestätigte, dass der Verteidiger bereits an diesem Wochenende wieder im Kader stehen könnte – vorausgesetzt, er fühlt sich bereit.
Dortmunds Abwehrsorgen verschärften sich nach dem 4:0-Debakel im Champions-League-Auftakt gegen Juventus. Julian Ryerson sprang als Notlösung in der Dreierkette ein. Gleichzeitig laboriert der Chelsea-Leihspieler Aarón Anselmino seit zwei Spielen an muskulären Problemen, was die Personalsorgen weiter verstärkt.
Kovač bleibt vorsichtig, aber zuversichtlich in Bezug auf Schlotterbecks Rückkehr. Die physische Präsenz und Standardstärke des 24-Jährigen würden der unter Druck stehenden Defensive dringend benötigte Stabilität verleihen.
Sein mögliches Comeback kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für den BVB. Sollte er am Wochenende auflaufen, könnte seine Rückkehr die in den letzten Wochen wackelige Abwehrreihe festigen. Die Mannschaft wird hoffen, dass seine Fitness hält, während sie daran arbeitet, ihre defensive Bilanz zu verbessern.






