RB Leipzig und Gladbach streiten um Rocco Reitz – wer gibt im Transferpoker nach?
Jana BraunRB Leipzig und Gladbach streiten um Rocco Reitz – wer gibt im Transferpoker nach?
RB Leipzig drängt auf Verpflichtung von Rocco Reitz – doch die Klubs liegen bei der Ablösesumme weit auseinander
RB Leipzig bemüht sich um die Verpflichtung von Rocco Reitz von Borussia Mönchengladbach, doch zwischen den beiden Vereinen klfft eine große Lücke bei der Transfergebühr. Der 21-jährige Mittelfeldspieler verfügt zwar über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen Euro, doch Leipzig hält diesen Betrag für überteuert. Während die Gespräche weiterlaufen, kämpft Reitz' aktueller Klub gegen Abstiegsängste.
Sein Vertrag bei den Fohlen läuft noch bis Juni 2028, die Ablöse ist auf 25 Millionen Euro festgesetzt. Vor Beginn der Verhandlungen lag sein Marktwert laut Transfermarkt bei 17 Millionen Euro. Leipzig jedoch betrachtet die Klausel als "deutlich überhöht" und fordert eine erhebliche Reduzierung – nicht nur einen geringfügigen Nachlass.
Gladbachs Sportdirektor Rouven Schröder zeigt sich gesprächsbereit. Die Borussia belegt aktuell Platz 12 in der Bundesliga, nur einen Punkt über dem Relegationsplatz. Reitz selbst hatte eine eher unauffällige Saison: In 27 Einsätzen steuerte er lediglich zwei Vorlagen bei.
Leipzigs Interesse an dem jungen Mittelfeldspieler besteht bereits seit Monaten. Der jüngste Vorstoß unterstreicht, wie ernst es den Sachsen mit einer Verpflichtung ist – eine Einigung steht jedoch noch aus.
Ob der Transfer zustande kommt, hängt davon ab, ob Gladbach seine Forderungen senkt. Leipzigs Beharrlichkeit auf einen deutlichen Abschlag spiegelt die Bewertung von Reitz' jüngsten Leistungen wider. Sollten die Verhandlungen erfolgreich sein, könnte der Wechsel die Planungen beider Klubs vor der nächsten Saison maßgeblich beeinflussen.