17 March 2026, 04:08

Mönchengladbachs Bürger entscheiden über Olympia-Bewerbung 2036 bis 2044

Plakat für die Olympischen Spiele 1988 in Seoul mit einem Läufer im Hintergrund und dem Text "Olympische Spiele" oben.

Mönchengladbachs Bürger entscheiden über Olympia-Bewerbung 2036 bis 2044

Mönchengladbach stimmt per Bürgerentscheid über Olympia-Bewerbung ab

Mönchengladbach führt einen Bürgerentscheid durch, um über die Beteiligung der Stadt an der Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 abzustimmen. Die Abstimmung findet ausschließlich als Briefwahl statt und fragt die Einwohnerinnen und Einwohner, ob sie das mehrstädtische Vorhaben unterstützen. Bei einem positiven Ausgang würde Mönchengladbach die Hockey-Wettbewerbe im HockeyPark und im Borussia-Park ausrichten.

Wahlberechtigt sind deutsche und EU-Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren, die mindestens 16 Tage vor dem Referendum in Mönchengladbach gemeldet sind. Zwischen dem 16. und 29. März werden die Wahlunterlagen verschickt – darunter Stimmzettel, ein blauer Umschlag, die Wahlbenachrichtigung, ein roter Rückumschlag sowie eine Informationsbroschüre. Die ausgefüllten Stimmzettel müssen bis spätestens 16:00 Uhr am 15. April eingegangen sein.

Die Auszählung beginnt am 19. April um 16:00 Uhr im Briefwahlzentrum am Berufskolleg Volksgartenstraße. Damit das Ergebnis gültig ist, müssen mindestens 10 Prozent der Wahlberechtigten – etwa 20.400 Personen – mit "Ja" stimmen; eine einfache Mehrheit reicht nicht aus.

Die Bewerbung ist Teil der Initiative KölnRheinRuhr unter Führung Kölns, an der sich 17 Städte in Nordrhein-Westfalen beteiligen. Neben Mönchengladbach sind auch Leverkusen, Düsseldorf, Duisburg, Dortmund und Krefeld in den gemeinsamen Antrag eingebunden.

Der Bürgerentscheid entscheidet, ob Mönchengladbach seine Olympischen Pläne weiterverfolgt. Bei einer Zustimmung würde die Stadt zu einem zentralen Austragungsort für die Hockey-Wettkämpfe bei einem der künftigen Spiele. Das Ergebnis hängt sowohl von der Wahlbeteiligung als auch von der erforderlichen Mindestzahl von 20.400 Ja-Stimmen ab.

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