23 April 2026, 04:11

Mönchengladbach plant autofreien Campus Boulevard für 6,9 Millionen Euro

Backsteinweg mit Verkehrskegeln, einem Schild und einer Person auf der linken Seite, umgeben von Pflanzen, Geländern und Treppen, mit Bäumen und einem Gebäude im Hintergrund.

Mönchengladbach plant autofreien Campus Boulevard für 6,9 Millionen Euro

Ein 400 Meter langer Abschnitt der Webschulstraße in Mönchengladbach könnte bald zu einer lebendigen, fußgängerfreundlichen Boulevardmeile werden. Der Stadtrat stimmt am 15. Mai über das Projekt "Campus Boulevard" ab, das die Umgestaltung des Bereichs zwischen den Universitätsgebäuden und dem Wissens- und Innovationscampus vorsieht. Bei einer Zustimmung soll die Neugestaltung Fußgänger:innen und Radfahrer:innen in den Vordergrund stellen und den Autoverkehr reduzieren.

Ziel des Vorhabens ist es, die Universität mit dem Wissens- und Innovationscampus zu vernetzen und so Bildung, Forschung und Wirtschaft enger zu verzahnen. Ein zentrales Element wird der Platz vor dem historischen Backsteingebäude der Textil- und Bekleidungstechnik sein, der als sozialer Treffpunkt mit Außen gastronomie und Veranstaltungsflächen konzipiert wird. Der Boulevard erhält zudem neue Grünflächen, Sitzgelegenheiten und markante Pflastermuster.

Im Rahmen der Verkehrsänderungen wird die Anzahl der Parkplätze von 151 auf 137 reduziert, wobei ein zusätzlicher Stellplatz für Anwohner:innen reserviert bleibt. Die überarbeitete Verkehrsführung schränkt den Autoverkehr ein und fördert stattdessen das Zu-Fuß-Gehen und Radfahren. Bei einer Freigabe durch den Rat sollen die Bauarbeiten zwischen 2027 und 2029 stattfinden.

Die Gesamtkosten werden auf 6,9 Millionen Euro geschätzt, wobei 97,5 Prozent aus dem Förderprogramm "Stärkung von Bergbauregionen im Wandel" finanziert werden. Die verbleibenden Mittel trägt der städtische Haushalt.

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Der Campus Boulevard würde die Webschulstraße zu einem modernen, menschenzentrierten Raum umgestalten. Bei einer Genehmigung entsteht eine nahtlose Verbindung zwischen akademischen und innovativen Zentren, während die Dominanz des Autos zurückgedrängt wird. Die endgültige Entscheidung fällt mit der Abstimmung des Stadtrats am 15. Mai.

Quelle