Mönchengladbach-Forst wird zur Großbaustelle: Fernwärmenetz wächst bis 2028
Tobias SchwarzMönchengladbach-Forst wird zur Großbaustelle: Fernwärmenetz wächst bis 2028
Großbaustelle im Mönchengladbacher Stadtteil Forst: Fernwärmenetz wird ausgebaut
Ab dem 27. Oktober beginnen im Mönchengladbacher Stadtteil Forst umfangreiche Bauarbeiten zur Erweiterung des Fernwärmenetzes. Das von der Regionetz geleitete Projekt soll voraussichtlich bis Ende 2028 dauern. Anwohner und Autofahrer müssen sich auf vorübergehende Einschränkungen einstellen, da Straßen aus Sicherheitsgründen phasenweise voll gesperrt werden.
Die erste Bauphase startet an der Kreuzung Lintertstraße und Adenauerallee, wo zunächst eine neue Wassertransportleitung verlegt wird. In Phase 2 folgt der Abschnitt zwischen Goldberg und Schopenhauerstraße, wo neben Fernwärmeleitungen auch Wasserrohre, Mittelspannungskabel und die Straßenbeleuchtung neu installiert oder modernisiert werden.
Ein zentrales Vorhaben ist die Verbindung zweier bisher getrennter Wärmenetze: Eine neue Fernwärmeleitung wird von der Adenauerallee bis zur Sittarder Straße verlegt, um die Effizienz zu steigern. In Phase 3 dehnt sich die Baustelle von der Drei-Rosen-Straße aus über den Thiensweg und die Adenauerallee bis zurück zur Lintertstraße aus, wo die Wärmeleitung dauerhaft installiert wird.
Um Risiken zu minimieren, gelten in den aktiven Bauabschnitten Vollsperrungen. Der Durchgangsverkehr wird umgeleitet, während Rettungsfahrzeuge für Feuerwehr und Notarzt stets freigehalten werden. Michael Hüsselmann, Bauleiter bei Regionetz, betont, dass Störungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich gehalten werden sollen.
Während der 38-monatigen Bauzeit informiert das Unternehmen regelmäßig per Anschreiben an die Haushalte, Pressemitteilungen und auf der Website www.regionetz.de. Ziel des Ausbaus ist eine verbesserte Wärmeversorgung und höhere Versorgungssicherheit im gesamten Stadtteil Forst. Die Arbeiten erfolgen in klar abgegrenzten Abschnitten mit umfassenden Sicherheitsvorkehrungen für Mitarbeiter und Öffentlichkeit. Die Fertigstellung ist für Ende 2028 geplant – dann werden die modernisierten Netze die Region langfristig versorgen.






