17 March 2026, 00:57

Millionenraub in Gelsenkirchen: Täter knacken 3.000 Schließfächer der Sparkasse

Ein alter Goldscheck von 1873 mit einem Porträt eines Mannes darauf.

Polizeipräsident: Gelsenkirchener Fall kein 'Ocean's Eleven' - Millionenraub in Gelsenkirchen: Täter knacken 3.000 Schließfächer der Sparkasse

Ein spektakulärer Bankraub im Millionenbereich in Gelsenkirchen-Buer hält die Polizei in Atem. Die Täter bohrten sich während eines Einbruchs in den Weihnachtsferien Ende Dezember in den Tresorraum der Sparkasse vor. Die Ermittler werten nun rund 500.000 Beweisstücke im Rahmen einer aufwendigen Untersuchung aus.

Die Einbrecher brachen über 3.000 Schließfächer auf und erbeuteten Gold, Bargeld und andere Wertgegenstände im Millionenwert. Polizeichef Tim Frommeyer bezeichnete die Täter als skrupellose Schwerverbrecher, die tausenden Menschen geschadet und Existenzgrundlagen zerstört hätten.

Frommeyer wies Vergleiche mit Ocean's Eleven zurück und betonte die Schwere des Verbrechens. Er verwies darauf, dass eine größere Gruppe von Komplizen die Fehleranfälligkeit erhöhe – was den Ermittlern in die Hände spielen könnte. Zudem verwies der Polizeichef auf die immense Zahl an forensischen Spuren.

Obwohl die genaue Zahl der eingesetzten Beamten nicht bekannt gegeben wurde, bestätigen Berichte, dass erhebliche Polizeikräfte an dem Fall arbeiten. Frommeyer zeigte sich zuversichtlich, dass die Täter aufgrund des Umfangs der Ermittlungen überführt werden.

Der Raub stellt die Behörden vor eine gigantische forensische Herausforderung. Über eine halbe Million Beweisstücke werden derzeit ausgewertet, während die Polizei nach den Verantwortlichen fahndet. Der Fall bleibt für die Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen absolute Priorität.

AKTUALISIERUNG

Neue Hinweise im Gelsenkirchener Überfall: Polizei verfolgt 600 Spuren und 140 Kunden verschont

Neue Entwicklungen in der Untersuchung des Gelsenkirchener Banküberfalls zeigen, dass die Polizei über 600 Spuren verfolgt, während sie 500.000 Beweisstücke analysiert. Meanwhile, 140 Safe-Depotboxen blieben unversehrt, was ihre Besitzer verschonte. Die Behörden schätzen den Wert der gestohlenen Güter auf 30 Millionen Euro, basierend auf Standardversicherungswerten.