Maxi Beier bleibt trotz Topform ohne DFB-Nominierung gegen Schweiz und Ghana
Nina HerrmannMaxi Beier bleibt trotz Topform ohne DFB-Nominierung gegen Schweiz und Ghana
Maxi Beier von Borussia Dortmund für Länderspiele gegen die Schweiz und Ghana nicht nominiert
Trotz seiner starken jüngsten Leistungen wurde der Dortmunder Stürmer Maxi Beier für die anstehenden Testspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen die Schweiz und Ghana nicht berücksichtigt. Die Entscheidung sorgt unter Fans und ehemaligen Spielern für Diskussionen.
Roman Weidenfeller, Legende des BVB, hinterfragte die Nichtberücksichtigung, während Bundestrainer Julian Nagelsmann betont, dass die Tür für künftige Nominierungen weiterhin offenstehe.
Beiers letzter Einsatz für die DFB-Elf datiert aus dem Oktober 2022, als er in einem WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland zum Sieg beitrug. Seither wurde er regelmäßig nicht nominiert, darunter auch bei den Kaderaufgeboten im November 2022. Trotz fünf Toren in 15 Pflichtspielen in dieser Saison bleibt er weiterhin außen vor.
Nagelsmann deutete an, für den WM-Kader 2026 ein oder zwei Stürmer mit Stärken im Konterspiel zu berufen. Neben Beier gelten Karim Adeyemi und Kevin Schade als Kandidaten. Weidenfeller äußerte jedoch, Adeyemis Fehlen liege an mangelnder Konstanz – eine Andeutung, dass auch Beier ähnlichen Maßstäben unterliegen könnte.
Unterdessen wurden mit Waldemar Anton, Nico Schlotterbeck und Felix Nmecha drei Dortmunder Akteure für die anstehenden Länderspiele berufen. Ihre Nominierung unterstreicht den Konkurrenzkampf um Plätze in Nagelsmanns Planung.
Trotz seiner Leistungen für den BVB bleibt Beiers Zukunft in der Nationalmannschaft ungewiss. Nagelsmanns Äußerungen lassen jedoch Spielraum für Chancen bis zur WM. Vorerst muss der Angreifer in Dortmund weiter überzeugen, um sich zurück in den Fokus des Bundestrainers zu spielen.






