Kwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln nach siebter Niederlage in Folge ungewiss
Tobias SchwarzKwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln nach siebter Niederlage in Folge ungewiss
Der Druck auf Lukas Kwasniok, den Cheftrainer des 1. FC Köln, wächst nach dem siebten Spiel in Folge ohne Sieg. Nach einem enttäuschenden Remis gegen Borussia Mönchengladbach liegt die Mannschaft nun auf dem 15. Tabellenplatz. Sportdirektor Thomas Kessler hielt sich mit einer klaren Rückendeckung für den Trainer zurück und ließ damit Kwasnioks Zukunft ungewiss erscheinen.
Der jüngste Rückschlag ereignete sich im Derby gegen Mönchengladbach, wo Köln keinen Sieg einfahren konnte. Kessler räumte ein, dass die sieglose Serie nun sieben Spiele umfasst, verschob jedoch jede endgültige Entscheidung. "Ich werde heute Nacht darüber schlafen", sagte er. "Wir gehen entspannt ins Wochenende und ziehen dann Bilanz."
Kwasniok hingegen gibt sich kämpferisch. Er betonte, nach wie vor "hundertprozentige" Unterstützung von der Vereinsführung zu spüren, und schwor, um seinen Posten zu kämpfen. "Ich werde wie verrückt für diesen Job kämpfen, mit allem, was ich habe", erklärte der Trainer entschlossen.
Die Lage könnte sich weiter zuspitzen, falls der FC St. Pauli zu Hause gegen den SC Freiburg gewinnt. Eine Niederlage Kölns im nächsten Spiel würde die Mannschaft auf Platz 16 – den Relegationsplatz – zurückwerfen.
Kesslers Zögern, Kwasniok öffentlich zu bestätigen, deutet auf wachsende Zweifel innerhalb des Vereins hin. Bei weiter nachlassenden Leistungen und aufrückenden Konkurrenten könnte das nächste Spiel über das Schicksal des Trainers entscheiden. Der 1. FC Köln steht vor einer entscheidenden Phase, um den Abstiegskampf nicht noch weiter anzuheizen.






