08 April 2026, 08:15

Kölner Klimaforum sucht Lösungen für nachhaltige Sanierung historischer Gebäude

Innere einer Kirche mit Holzlehnen, Statuen, Blumenbouquets, Fahnen, Fotorahmen an den Wänden und Buntglasfenstern, Decke mit Lichtern geschmückt.

Kölner Klimaforum sucht Lösungen für nachhaltige Sanierung historischer Gebäude

3. Kölner Klimaforum: Experten diskutieren nachhaltige Gebäudesanierungen

Am 1. Oktober versammelt das 3. Kölner Klimaforum Fachleute, um über klimagerechte Sanierungen von Gebäuden zu sprechen. Die Veranstaltung im Maternushaus widmet sich insbesondere der Frage, wie Kirchen, Krankenhäuser und Pflegeheime energieeffizienter gestaltet werden können – ohne dabei die Kostenexplosion oder den Denkmalschutz aus den Augen zu verlieren.

In diesem Jahr steht das Forum unter dem Motto "Zukunft bauen – Gebäude managen, sanieren & entwickeln". Im Mittelpunkt stehen große, historisch bedeutende Immobilien, bei denen Modernisierungen sowohl das architektonische Erbe wahren als auch die Emissionen senken müssen. Erneuerbare Energielösungen wie Dach-Photovoltaik sind dabei ein zentraler Baustein.

Christian Weingarten, Umweltbeauftragter des Erzbistums Köln, betont, dass die Aufgabe anspruchsvoll, aber machbar sei. Klimaneutrale Kirchengebäude hält er für realistisch – wenn auch komplex. Auch der Caritasverband ist eingebunden und unterstützt bei der Auswahl umweltfreundlicher Materialien und energiesparender Systeme.

Ein zentrales Anliegen bleibt die soziale Gerechtigkeit. Ärmere Gemeinschaften tragen oft die Hauptlast der Klimafolgen, weshalb das Forum nach Lösungen sucht, die Kosten senken und gleichzeitig die Nachhaltigkeit verbessern. Ziel ist es, Krankenhäuser, Seniorenzentren und andere kirchliche Einrichtungen so zu sanieren, dass finanzielle Belastungen nicht auf schwächere Bevölkerungsgruppen abgewälzt werden.

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Auf der Tagesordnung steht zudem die Frage, wie grüne Modernisierungen in Altbauten finanziert und umgesetzt werden können. Die Beschlüsse des Forums könnten wegweisend für künftige Sanierungsprojekte in der Region sein. Die Veranstalter hoffen auf klare Strategien, die Klimaschutz, Denkmalschutz und soziale Ausgewogenheit in Einklang bringen.

Quelle