26 April 2026, 22:10

Guadalajara feiert 41. Filmfestival mit Chile als Ehrengast und Aronofsky-Hommage

Plakat für ein Festival in San Miguel de Allende, Mexiko, mit Text und Bildern.

Guadalajara feiert 41. Filmfestival mit Chile als Ehrengast und Aronofsky-Hommage

Das 41. Filmfestival von Guadalajara endet mit preisgekrönten Produktionen und Ehrungen

Das 41. Filmfestival von Guadalajara ging am 25. April nach neun Tagen voller Vorführungen, Auszeichnungen und Hommagen zu Ende. In diesem Jahr stand Chile als Ehrengastland im Mittelpunkt – fast 100 Delegierte, darunter die renommierten Regisseure Pablo Larraín, Sebastián Lelio und Maite Alberdi, folgten der Einladung. Auch internationale Filmemacher wurden gewürdigt: Der Regisseur Darren Aronofsky erhielt eine besondere Ehre für sein Lebenswerk im Kino.

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Vom 17. bis 25. April präsentierte das Festival Filme aus ganz Iberoamerika. Ein Highlight war "Querida Fátima", das in der Sektion Premio Mezcal gleich dreifach triumphierte: als Bester Film, mit dem Regiepreis sowie dem Publikumspreis. Lorena Gutiérrez, die Mutter der realen Fátima, war bei der Veranstaltung anwesend und betonte: "Gerechtigkeit entsteht durch Zuhören."

Im iberoamerikanischen Wettbewerb dominierte "Red Hangar" unter der Regie von Juan Pablo Sallato und gewann sämtliche Preise seiner Kategorie. Nicolás Zárate aus dem Film teilte sich den Darstellerpreis mit María Magdalena Sanizo, die für ihre Rolle in "Die Tochter des Kondors" ausgezeichnet wurde. Zudem wurde Elena Vilardell mit einer Branchen-Ehrung für ihr Engagement bei der Vernetzung iberoamerikanischer Filmschaffender gewürdigt.

Im Rahmen seiner internationalen Hommage erzählte Darren Aronofsky Anekdoten aus seiner Karriere – etwa zu "The Wrestler", "The Whale" und "Black Swan". Er lobte Mexiko als sein Lieblingsreiseziel und bezeichnete das Erzählen von Geschichten als "die ursprüngliche Technologie der Menschheit". Seine Meisterklasse sorgte mit offenen Ratschlägen und exklusiven Einblicken hinter die Kulissen für Aufsehen.

Mit zahlreichen Preisträgern – von "Querida Fátima" und "Red Hangar" bis hin zu den Ehrungen für Aronofsky und Vilardell – endete das Festival. Chiles starke Präsenz als Ehrengastland unterstrich den wachsenden Einfluss der Region im Weltkino. Die Veranstaltung festigte einmal mehr Guadalajaras Rolle als zentrale Plattform für iberoamerikanische Filmemacher und ihre Geschichten.

Quelle