Großrazzia in Rheda-Wiedenbrück: Jeder zweite Lkw mit Verstößen erwischt
Jana BraunGroßrazzia in Rheda-Wiedenbrück: Jeder zweite Lkw mit Verstößen erwischt
Großrazzia bei Lkw-Kontrollen in Rheda-Wiedenbrück deckt zahlreiche Verstöße auf
Bei einer großangelegten Lkw-Kontrolle in Rheda-Wiedenbrück wurden am 19. März 2026 zahlreiche Verstöße aufgedeckt. Die Behörden überprüften 58 Fahrzeuge und stellten dabei 30 Verstöße gegen Transportvorschriften fest. An der Aktion beteiligten sich Polizei, Zoll und regionale Behörden, die gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit sorgen wollten.
Die gemeinsamen Kontrollen führten die Kreispolizeibehörde Gütersloh, das Hauptzollamt Bielefeld, das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) sowie die Bezirksregierung Detmold durch. Die Prüfer konzentrierten sich auf Gewichtsgrenzen, Lenk- und Ruhezeiten sowie die Ladungssicherung nach deutschem und EU-Recht.
Vier Lkw waren überladen, wobei ein Fahrzeug die zulässige Achslast um 23 Prozent überschritt. Zwei weitere Fahrzeuge hatten unzureichend gesicherte Ladung und durften erst nach Behebung des Mangels ihre Fahrt fortsetzen. In acht Fällen hielten sich Fahrer nicht an die vorgeschriebenen Ruhezeiten – sechs von ihnen mussten Strafen zahlen, gegen die übrigen wurden verwaltungsrechtliche Verfahren eingeleitet.
Neben Verkehrsverstößen leiteten die Behörden zwei strafrechtliche Ermittlungen ein, nachdem 13 Personen auf illegale Beschäftigung und unrechtmäßigen Aufenthalt überprüft worden waren. Zudem meldete das BALM einen Verstoß gegen das Abfallrecht während der Kontrolle.
Die Polizei Gütersloh bestätigte, dass solche Kontrollen künftig regelmäßig stattfinden sollen, um die Einhaltung der Vorschriften im Güter- und Personentransport zu gewährleisten.
Die Aktion führte zu sofortigen Bußgeldern, verwaltungsrechtlichen Maßnahmen und zwei Strafverfahren. Mit 30 Verstößen bei 58 Kontrollen haben die Behörden deutlich gemacht, dass sie künftig noch konsequenter durchgreifen werden. Weitere Überprüfungen sind geplant, um die Sicherheitsstandards auf den Straßen zu halten.






