28 April 2026, 16:25

Gegensätzliche Kundgebungen in Hamm bleiben ohne Zwischenfälle friedlich

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer von Bäumen gesäumten Straße in Berlin, mit Kameras in der Hand, vor einem Gebäude und einem klaren Himmel.

Gegensätzliche Kundgebungen in Hamm bleiben ohne Zwischenfälle friedlich

In Hamms Bahnhofsviertel fanden am Samstag, dem 7. Juni, zwei gegensätzliche öffentliche Kundgebungen statt. Die Polizei beobachtete beide Veranstaltungen, die sich in der Nähe zentraler innerstädtischer Standorte abspielten. Die Demonstrationen verliefen ohne größere Zwischenfälle.

Eine rechtsextreme Versammlung begann am Willy-Brandt-Platz mit etwa 30 Teilnehmenden. Die Gruppe zog entlang der Neuen Bahnhofstraße, passierte das Stadtbad und kehrte zum Bahnhofsvorplatz zurück. Die Veranstaltung endete um 15:35 Uhr.

Gleichzeitig bildete sich eine linke Gegenkundgebung in der Nähe des Heinrich-von-Kleist-Forums. Rund 25 Aktivistinnen und Aktivisten beteiligten sich an dieser Demonstration und folgten derselben Route wie die rechtsextreme Gruppe. Ihre Kundgebung endete kurz darauf, um 15:50 Uhr.

Durch die polizeiliche Begleitung blieben beide Veranstaltungen friedlich. Während der Märsche kam es zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen, schwerwiegende Störungen wurden jedoch nicht gemeldet. Die Demonstrationen endeten ohne Auseinandersetzungen oder Festnahmen. Die Behörden bestätigten, dass die öffentliche Ordnung den gesamten Nachmittag über gewahrt blieb. Nach Auflösung der Versammlungen normalisierte sich der Verkehr in dem Gebiet wieder.

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