29 June 2026, 14:09

FDP Solingen kritisiert einseitige Verkehrsplanung und ignorierte Bürgerbedürfnisse

FDP Begrüßt Mobilitätsumfrage

FDP Solingen kritisiert einseitige Verkehrsplanung und ignorierte Bürgerbedürfnisse

Die Freie Demokratische Partei (FDP) in Solingen hat Bedenken gegen die Verkehrsplanung der Stadt geäußert. Eine öffentliche Umfrage aus dem vergangenen Jahr zeigte, dass eine geplante Fahrradroute vom Stadtzentrum nach Ohligs die Sorgen der Anwohner ignoriert. Die Partei wirft der aktuellen Politik vor, die tatsächlichen Mobilitätsbedürfnisse der Bürger nicht ausreichend zu berücksichtigen.

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Die FDP befürwortet zwar den Ausbau der Radinfrastruktur, erkennt aber an, dass nicht alle auf das Fahrrad umsteigen können. Viele Anwohner sind verärgert über den Verlust von Parkplätzen, die für die neue Radspur nicht ersetzt wurden. Das Parteimitglied Albermann kritisierte lokale Politiker dafür, Radverkehr und öffentlichen Nahverkehr einseitig gegenüber dem Autoverkehr zu bevorzugen.

Albermann betonte, dass eine Bevormundung der Bürger, die sie zum Umstieg auf Fahrrad oder Bus zwingen solle, ihre Freiheit einschränke. Die FDP besteht darauf, dass die Verkehrsplanung alle Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und Nutzer des öffentlichen Verkehrs – gleichberechtigt berücksichtigen müsse. Zudem fordern sie eine bessere Vernetzung der verschiedenen Verkehrsmittel in der Stadtentwicklung.

Die Partei lehnt Konzepte ab, die nicht den realen Mobilitätsanforderungen entsprechen. Ihre Umfrage habe gezeigt, dass zwischen dem Entwurf der Radwegführung und den Anliegen der Betroffenen eine große Kluft bestehe.

Kernpunkt der FDP-Kritik ist das fehlende Gleichgewicht in Solingens Verkehrskonzept. Sowohl die Umfrage als auch öffentliche Stellungnahmen unterstreichen die Notwendigkeit einer Politik, die alle Fortbewegungsarten fair einbezieht. Die Debatte um Radwege und Parkplätze bleibt vorerst ungelöst.

Quelle