EEG-Förderung für Solaranlagen: Warum kleine Projekte jetzt in Gefahr sind
Nina HerrmannEEG-Förderung für Solaranlagen: Warum kleine Projekte jetzt in Gefahr sind
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) plant die Abschaffung der EEG-Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen. Eine aktuelle Studie warnt, dass diese Änderung die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Kleinststromprojekten in Mehrfamilienhäusern gefährden könnte. Die Ergebnisse wurden in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe veröffentlicht.
Die Untersuchung stammt von den Ökonomen Andreas Fischer und Ralph Henger vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln). Ihre Forschung ist Teil des Kopernikus-Projekts Ariadne, das vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) geleitet wird. Der Bericht macht deutlich, dass der Wegfall der Förderung Investitionen in Solaranlagen auf kleineren Wohngebäuden hemmen könnte.
Offizielle Zahlen, wie viele kleine Photovoltaikanlagen 2023 in deutschen Mehrfamilienhäusern mit weniger als zehn Wohneinheiten installiert wurden, liegen nicht vor. Diese Datenlücke erschwert die Einschätzung der vollen Auswirkungen der geplanten Reform.
Falls die Streichung der Subventionen umgesetzt wird, könnten viele Solarkleinprojekte in Wohnblocks unrentabel werden, so die Autoren der Studie. Dies könnte den Ausbau erneuerbarer Energien in Wohngebieten verlangsamen. Die endgültige Entscheidung liegt beim Bundeswirtschaftsministerium.






