05 April 2026, 00:56

Durchbruch bei TVöD-Tarifverhandlungen: 5,8 Prozent mehr Lohn für den öffentlichen Dienst

Ein detaillierter Grundrissplan des ehemaligen Bundeskanzleramts, der den Aufbau des Gebäudes mit verschiedenen Räumen und Textanmerkungen zeigt.

Durchbruch bei TVöD-Tarifverhandlungen: 5,8 Prozent mehr Lohn für den öffentlichen Dienst

Neuer Tarifabschluss für Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst in Solingen und dem Bergischen Städtedreieck steht

Nach monatelangen intensiven Tarifverhandlungen wurde eine Einigung erzielt, die mögliche Streiks abwendet und die Versorgungssicherheit gewährleistet. Die Beschäftigten erhalten schrittweise Lohnerhöhungen über die nächsten 27 Monate.

Die Tarifverhandlungen hatten bereits im Dezember begonnen, zogen sich aber bis in die letzten Tage in zähen Marathonverhandlungen hin. Die Gewerkschaften hatten deutlich höhere Steigerungen gefordert, verbunden mit besseren Konditionen für Schichtarbeiter:innen und Nachwuchskräfte. Der nun erzielte Kompromiss sieht für die meisten Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 5,8 Prozent vor – mindestens jedoch 100 Euro mehr pro Monat. Auszubildende erhalten insgesamt 150 Euro zusätzlich.

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Der Tarifabschluss gilt für ein breites Spektrum staatlicher Beschäftigter – von Schulen und Gerichten über Straßenbauämter, IT-Dienstleister bis hin zu Verwaltungsstellen. Eingeschlossen sind auch Mitarbeiter:innen der Universitäten in Wuppertal und anderen Teilen des Bergischen Städtedreiecks. Durch die Angleichung an den kommunalen Tarifabschluss des Vorjahres bringt die Einigung nach monatelanger Unsicherheit Stabilität.

Gleichstellung Ost-West: Arbeitsbedingungen werden vereinheitlicht Neben den Löhnen gleicht der Abschluss die Arbeitsbedingungen in Ost- und Westdeutschland weiter an. So werden Kündigungsschutzregelungen in Ostdeutschland nun an westdeutsche Standards angepasst. Zudem werden die Arbeitszeiten an drei Universitätskliniken in Rostock, Greifswald und Jena an das westdeutsche Niveau reduziert. Die zweijährige Laufzeit des Tarifvertrags schafft Planungssicherheit für Beschäftigte und öffentliche Einrichtungen gleichermaßen.

Mit der Abwendung drohender Warnstreiks können die Dienstleistungen nun ohne Unterbrechungen aufrechterhalten werden. Die schrittweisen Lohnerhöhungen werden über die nächsten 27 Monate umgesetzt und sorgen für ein stetiges Einkommenswachstum der Beschäftigten.

Die Einigung beendet monatelange Tarifverhandlungen und verhindert Dienstausfälle, die in den letzten Wochen gedroht hatten. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Solingen und dem Bergischen Städtedreieck erhalten damit planbare Lohnsteigerungen. Zudem werden zentrale Arbeitsbedingungen in Ost- und Westdeutschland vereinheitlicht.

AKTUALISIERUNG

Clarity on Raise Timeline and Approval Deadline

The 5.8% wage increase for public sector workers in Solingen and the Bergischen Städtedreieck will be implemented in three stages:

  • 2.8% from April 1, 2026 (minimum 100€ monthly),
  • 2.0% from March 1, 2027,
  • 1.0% from January 1, 2028. The agreement remains conditional until March 13, 2026, pending final approval by all parties.