Duisburgs Polizei schlägt bei E-Scooter-Razzia hart zu – 53 Sanktionen in einem Tag
Jana BraunDuisburgs Polizei schlägt bei E-Scooter-Razzia hart zu – 53 Sanktionen in einem Tag
Duisburger Polizei führt Großkontrolle gegen E-Scooter-Fahrer durch
Am 11. März 2025 hat die Duisburger Polizei eine ganztägige Razzia gegen E-Scooter-Fahrer in der gesamten Stadt durchgeführt. Die Aktion war Teil der Kampagne «Aktion Sauberer Verkehr» und fiel mit der Vorstellung des Verkehrsberichts 2025 zusammen. Beamte überprüften die Einhaltung der Verkehrsregeln und verhängten gegen Dutzende Fahrer Bußgelder sowie Verwarnungen.
Die Kontrollen fanden zwischen 6 und 19 Uhr statt, wobei sowohl mobile Streifen als auch feste Kontrollposten den E-Scooter-Verkehr überwachten. Die meisten Fahrer nutzten Leihmodelle, doch an der Nähe des Hauptbahnhofs wurde auch ein ungewöhnlicher, selbstgebauter Scooter gesichtet.
Um auf die Gefahren von falschem Fahrverhalten aufmerksam zu machen, inszenierte die Polizei eine Unfallstelle mit einem Pkw und einem zerstörten E-Scooter. Unterdessen wurde ein 34-jähriger Mann angehalten, nachdem er positiv auf Cannabis getestet worden war – ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.
Insgesamt verhängten die Beamten 45 Sofortbußgelder und acht Zahlungsaufforderungen, etwa wegen Fahrens in Fußgängerzonen wie der Königstraße. Alexander Paffrath, Leiter der Verkehrspolizei, betonte, dass E-Scooter ausschließlich auf Straßen oder Radwegen, keinesfalls jedoch auf Gehwegen fahren dürften. Zur Aufklärung richteten die Beamten zudem Informationsstände im Landschaftspark und später in der Altstadt ein.
Die Aktion zielte auf die Bekämpfung unsicherer E-Scooter-Nutzung im Rahmen umfassender Maßnahmen zur Verkehrssicherheit ab. Bei den Kontrollen wurden insgesamt 53 Sanktionen verhängt. Die Behörden setzen die Überwachung fort, um Unfälle zu verhindern und Fußgänger in stark frequentierten Bereichen zu schützen.