Duisburg und Krefeld stimmen über olympische Bewerbung für 2036 bis 2044 ab
Nina HerrmannDuisburg und Krefeld stimmen über olympische Bewerbung für 2036 bis 2044 ab
Duisburg und Krefeld treiben gemeinsame Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 voran
Aktuell läuft ein Bürgerentscheid, bei dem alle Wahlberechtigten direkt über die geplante Bewerbung mitentscheiden können. Die Stimmunterlagen werden per Post zugestellt – ein vorheriger Antrag ist nicht erforderlich.
Ab dem 16. März erhalten alle 351.307 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger in Duisburg ihre Wahlunterlagen. Die Dokumente sollten bis Ende nächster Woche in den Haushalten eingehen. Wer bis zum 23. März keine Unterlagen erhalten hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer (0203) 283-987733 an das Wahlamt zu wenden.
Die Frage im Bürgerentscheid ist klar formuliert: "Unterstützen Sie die Beteiligung unserer Stadt an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044?" Die Wählerinnen und Wähler müssen entweder "Ja" oder "Nein" ankreuzen und ihre Stimme bis zum 14. April abgeben. Die ausgefüllten Stimmzettel können bis zum Stichtag in jeden Briefkasten der Deutschen Post eingeworfen werden.
Die Auszählung der Stimmen erfolgt am 19. April. Weitere Informationen zur Bewerbung und zum Ablauf des Bürgerentscheids sind unter www.ourwebsite.de/olympic_bid abrufbar.
Das Ergebnis des Bürgerentscheids wird entscheiden, ob Duisburg und Krefeld ihre olympischen Pläne weiterverfolgen. Alle Wahlberechtigten haben bis zum 14. April Zeit, ihre Briefwahlstimme abzugeben. Die endgültigen Ergebnisse werden fünf Tage später bekannt gegeben.