Dirtpark in Dormagen-Horrem bleibt wegen akuter Sicherheitsmängel dicht
Jana BraunDirtpark in Dormagen-Horrem bleibt wegen akuter Sicherheitsmängel dicht
Dirtpark in Dormagen-Horrem bleibt wegen schwerwiegender Sicherheitsmängel geschlossen
Der Dirtpark im Dormagener Stadtteil Horrem wird nach einer Inspektion, die gravierende Sicherheitsrisiken aufdeckte, vorerst nicht wiedereröffnet. Die bei jungen Radfahrern beliebte Anlage darf erst nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder genutzt werden. Eine teilweise Freigabe schlossen die Verantwortlichen aufgrund des Ausmaßes der Schäden aus.
Bei einer kürzlichen Vor-Ort-Kontrolle wurden starke Erosionsschäden an Sprunganlagen und in den Kurvenbereichen des Parks festgestellt. Zudem war die Fahrbahnoberfläche stark abgenutzt und bot unzureichenden Aufprallschutz – beides entscheidende Faktoren für die Sicherheit der Fahrer. Diese Mängel ähneln den Problemen, die bereits im Vorjahr zu einer dreimonatigen Schließung von Juni bis September 2024 geführt hatten.
Der städtische Fachbereich Sport ist für die Sicherheit der Anlage verantwortlich, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Normalerweise bleibt der Park jährlich von November bis März geschlossen, da feuchte Wetterbedingungen die Bodenerosion und Beschädigungen der Strecken beschleunigen. Diesmal erstreckt sich die Sperrung jedoch über die übliche winterliche Pause hinaus.
Die notwendigen Reparaturarbeiten, darunter der Neubau von Streckenabschnitten und Erosionsschutzmaßnahmen, werden von einem spezialisierten Unternehmen durchgeführt. Der Beginn der Arbeiten ist für Ende April vorgesehen; ein früherer Start ist aufgrund von Planungseinschränkungen nicht möglich. Ein unabhängiges Gutachterbüro bestätigte nach Prüfung der Befunde, dass selbst eine teilweise Wiedereröffnung weiterhin Risiken für die Fahrer bergen würde.
Der Dirtpark bleibt bis zum Abschluss aller Sanierungsmaßnahmen gesperrt. Die Schließung folgt einer detaillierten Gefährdungsbeurteilung, die mehrere Sicherheitsrisiken aufzeigte. Nach Abschluss der Arbeiten soll die Anlage wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein.