Deutz AG setzt 2026 auf radikale Umstrukturierung und Übernahme von Frerk

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Ein Informationsschild, Gebäude, ein Schuppen, Bäume, Stromkabel und ein bewölkter Himmel.Admin User

Deutz AG setzt 2026 auf radikale Umstrukturierung und Übernahme von Frerk

Deutz AG startet 2026 mit radikaler Umstrukturierung in das neue Jahr

Die Deutz AG beginnt das Jahr 2026 mit einer grundlegenden Neuaufstellung ihrer Geschäftsstruktur. Das Unternehmen hat sich in fünf eigenständige Einheiten aufgespalten, um Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und flexibler auf Marktveränderungen reagieren zu können. Dieser Strategiewechsel geht einher mit der Übernahme der Frerk Aggregatebau GmbH – ein Schritt, der den Einzug in den boomenden Markt für Notstromlösungen für Rechenzentren ebnen soll.

Den Auftakt der Umstrukturierung markierte der Abschied von Dr. Petra Mayer aus dem Vorstand Ende 2025. Ihr Ausscheiden besiegelt das Ende des zentralisierten Führungsmodells, da das Unternehmen die Position des Chief Operating Officers (COO) komplett abschafft. Vorstandsvorsitzender Dr. Sebastian Schulte leitet nun den Wandel und konzentriert sich darauf, das neu erworbene Tochterunternehmen Frerk in die dezentrale Struktur zu integrieren.

Mit der Übernahme der Frerk Aggregatebau GmbH will die Deutz AG die stark steigende Nachfrage nach Notstromaggregaten bedienen, die durch die globale Expansion der künstlichen Intelligenz (KI) befeuert wird. Der Markt für Backup-Stromversorgungen wächst jährlich um 15 bis 20 Prozent, und das Unternehmen rechnet damit, durch den Deal zusätzliche Umsätze von 100 Millionen Euro pro Jahr zu generieren. Zwar steht die kartellrechtliche Freigabe noch aus, doch die Transaktion soll Anfang 2026 abgeschlossen werden. Frerk wird dann Teil der neuen Sparte „Deutz Energy“, einem zentralen Baustein der fünfgliedrigen Unternehmensstruktur. Analysten, darunter Warburg Research, bewerten die Veränderungen positiv und bestätigen die Einstufung „Kaufen“ mit einem Kursziel von 11,30 Euro – was ein mögliches Plus von 30 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau bedeutet. Besonders aufmerksam wird beobachtet, wie reibungslos die Integration von Frerk gelingt, gilt sie doch als Lackmustest für die Wirksamkeit der neuen Strategie.

Durch die Umstrukturierung und die Übernahme positioniert sich die Deutz AG für Wachstum in einem zukunftsträchtigen Marktsegment. Mit den nun dezentral organisierten Geschäftsbereichen strebt das Unternehmen mehr Agilität und eine verbesserte finanzielle Performance an. Die weitere Entwicklung der Deutz Aktie wird maßgeblich davon abhängen, wie gut sich die Frerk Aggregatebau GmbH in das neue Geschäftsmodell einfügt.

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