"Celebrity Traitors": Wie Promis im Billighotel wie Gefangene leben müssen
Nina Herrmann"Celebrity Traitors": Wie Promis im Billighotel wie Gefangene leben müssen
Die Teilnehmer von Celebrity Traitors haben sich für drei Drehwochen in ein schmuckloses Hotel in der Nähe des Flughafens Inverness eingecheckt. Anders als die dramatische Kulisse der „Traitors Castle“ im Showformat herrscht hier in der preiswerten Unterkunft ein strenges Regime – mit absoluter Isolation und ständiger Aufsicht.
Das Courtyard Hotel, eine schlichte Unterkunft im Stil einer Premier Inn-Herberge, bietet funktional eingerichtete, aber schmucklose Zimmer. Jedes verfügt über ein Bett, ein kleines Sofa, einen Kleiderschrank, einen Fernseher sowie eine Dusche mit kostenlosen Mini-Toilettenartikeln. Auf Tripadvisor wird das Haus als „preiswert und solide“ beschrieben – doch der Blick aus dem Fenster, der auf den Flughafen und eine Holzplattenfabrik fällt, hat wenig gemein mit dem glamourösen Ambiente der Show.
Die Bewegungsfreiheit der Prominenten ist stark eingeschränkt: Sie dürfen ihre Zimmer nicht verlassen und haben außerhalb des Spiels keinen Kontakt zueinander. Wachen patrouillieren an beiden Enden der Flure, um zufällige Begegnungen oder Indiskretionen zu verhindern. Ein schwarzer Sichtschutz an der Rückseite des Hotels schirmt die Ankünfte und Abfahrten der Stars vor neugierigen Blicken ab.
Auch in der Freizeit gelten strenge Regeln. Der Fitnessraum darf nur einzeln genutzt werden, und Sport an der frischen Luft ist nur in Begleitung eines Aufpassers erlaubt. Vier fest abgeordnete Betreuer kümmern sich um die Wünsche der Teilnehmer und liefern über WhatsApp Essen und Getränke – alles, um die Isolation aufrechtzuerhalten.
Der schlichte Standard des Hotels und die harten Auflagen bilden einen krassen Gegensatz zur hochdramatischen Show-Atmosphäre. Bis die Dreharbeiten in drei Wochen abgeschlossen sind, bleibt die Besetzung unter strenger Beobachtung – Ausnahmen für Privatsphäre oder Komfort gibt es nicht.






