14 March 2026, 10:09

Bürgerprojekte in Essen-Nord boomen dank neuem Fördertopf "Packen wir's an"

Ein Plakat, das Hannover, Deutschland bewirbt und ein paar Gebäude, Bäume und Text zeigt, der Informationen über die Stadt enthält.

Bürgerprojekte in Essen-Nord boomen dank neuem Fördertopf "Packen wir's an"

Essens Stadtbezirk V erlebt einen Boom an Bürgerprojekten – dank des "Packen wir's an"-Fördertopfes

Im Rahmen des Image-Leitplans für Stadtbezirk V ins Leben gerufen, sollte die Initiative die bürgerschaftliche Teilhabe stärken und das lokale Zusammenleben verbessern. Doch bereits wenige Wochen nach Start waren sämtliche Mittel für Essen-Nord vergriffen – begehrte Anwohner:innen nutzten die Chance, um ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

Der Fonds ist Teil des übergeordneten Programms "Sozialer Zusammenhalt", das vom Bund und Land gefördert wird. Er ergänzt die Integrierten Entwicklungskonzepte (IEK) für Karnap sowie Altenessen-Süd/Nordviertel und stellt Finanzhilfen für Basisprojekte bereit. Seit Juni 2025 hat ein eigens eingerichtetes Gremium bereits 18 Vorhaben bewilligt, die meisten davon werden 2026 umgesetzt. Zudem sind im Rahmen der IEK bis März 2026 weitere 12 Projekte entweder schon genehmigt oder stehen kurz vor der Freigabe.

Jährlich stehen 65.000 Euro für lokale Initiativen zur Verfügung. Zu den bisher geförderten Ideen zählen Buchspenden für Kitas, ein neues Gemeinschaftsgrün, eine Bergmannsstatue sowie ein Lesefest in Altenessen. Die hohe Nachfrage spiegelt nicht nur den Enthusiasmus der Bürger:innen wider, sondern auch den Schwung, den die Aufwertung von Stadtbezirk V derzeit gewinnt.

Angesichts des großen Zuspruchs prüft die Portalverwaltung der Stadt nun, ob der Fonds 2027 verlängert werden soll. Gleichzeitig können Anwohner:innen mit neuen Ideen weiterhin Unterstützung über die "Sozialer Zusammenhalt"-Fördergelder für Karnap und Altenessen-Süd/Nordviertel beantragen.

Die schnelle Vergabe der Mittel unterstreicht den Bedarf an bürgernahen Verbesserungen in Stadtbezirk V. Mit 18 bereits bewilligten Projekten und weiteren in der Pipeline wird die Initiative sichtbare Spuren hinterlassen. Bald wird die Stadt entscheiden, ob das Programm fortgeführt wird – und damit möglicherweise weitere Chancen für lokales Engagement schafft.

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