19 April 2026, 04:09

Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule ohne festen Standort

Schulgebäude mit Wandgemälde, umgeben von einem Zaun, einer Hütte, Bäumen, Fahrzeugen, Strommasten und einem bewölkten Himmel.

Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule ohne festen Standort

Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame kommunale Jugendkunstschule

Arnsberg und Meschede arbeiten zusammen an einer neuen übergemeindlichen Jugendkunstschule. Das Projekt zielt darauf ab, die kulturelle Bildung in der Region auszubauen, indem lokale Künstler:innen und junge Menschen zusammengebracht werden. Finanziert und unterstützt wird die Initiative vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch lokale Mittel.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Kunstschule wird keinen festen Standort haben, sondern setzt auf dezentrale kulturelle Jugendarbeit durch die Vernetzung von Künstler:innen aus Arnsberg, Meschede und Sundern. Erste Aktivitäten zur Kontaktaufnahme starten noch in diesem Jahr, während die strukturierten Angebote auf Basis eines pädagogischen Konzepts ab 2025 beginnen sollen.

Acht mobile Kunst-Einheiten, sogenannte KUMOs (Kunst-Mobile), werden eingesetzt – vier in Meschede und vier in Arnsberg. Jede Einheit bietet ein 30-stündiges Programm zur kulturellen Teilhabe für Kinder und Jugendliche an. Die Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. aus Schmallenberg, geleitet von Beate Herrmann, begleitet die Anfangsphase des Projekts. Ihr Kunstmobil (KUMO) sammelt Ideen, um das zukünftige Angebot der Schule mitzugestalten.

Das Vorhaben wird für drei Jahre vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert. Weitere Unterstützung kommt vom Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e.V. Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Kosten selbst. Künstler:innen aus der Region und dem Umland sind eingeladen, sich an der Programmgestaltung zu beteiligen.

Die neue Jugendkunstschule schafft strukturierte kulturelle Bildungsangebote durch lokale Partnerschaften. Mit gesicherter Finanzierung und laufender Künstlervernetzung sollen die ersten Programme im kommenden Jahr starten. Das Projekt steht für eine gemeinsame Initiative, um kreative Möglichkeiten für junge Menschen in der Region zu stärken.

Quelle