06 April 2026, 22:09

Arbeitslosigkeit in NRW sinkt – doch regionale Unterschiede bleiben groß

Liniengraph, der den Fortschritt der Arbeitslosigkeit unter der Biden-Harris-Regierung zeigt, mit begleitendem Text und Logo.

Anzahl der Arbeitslosen in NRW deutlich gesunken - Arbeitslosigkeit in NRW sinkt – doch regionale Unterschiede bleiben groß

Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen sinkt im September – positive Signale am regionalen Arbeitsmarkt

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Im September ist die Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen zurückgegangen – ein ermutigendes Zeichen für den regionalen Arbeitsmarkt. Die Zahl der Erwerbslosen verringerte sich um etwa 21.600 auf rund 782.200. Dieser Rückgang fällt mit dem Beginn der Herbst-Einstellungssaison zusammen und entlastet die Beschäftigten im gesamten Bundesland.

Die Arbeitslosenquote in Nordrhein-Westfalen sank um 0,2 Prozentpunkte auf 7,8 Prozent im September. Damit liegt sie leicht über dem Wert von 7,6 Prozent, der im gleichen Monat des Vorjahres verzeichnet wurde. Gleichzeitig fanden im Berichtszeitraum etwa 46.000 Menschen eine neue Beschäftigung.

Deutliche regionale Unterschiede

Die Entwicklungen fielen je nach Region sehr unterschiedlich aus: Das Münsterland verzeichnete mit 5,0 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote, während das Ruhrgebiet mit 10,5 Prozent die höchste Rate aufwies. Das Münsterland erzielte dabei den stärksten Rückgang – die Arbeitslosigkeit sank um 4,4 Prozent. Südwestfalen folgte mit einem Minus von 3,5 Prozent, und Ostwestfalen-Lippe verbuchte einen Rückgang um 3,0 Prozent.

Die aktuellen Zahlen deuten auf einen saisonalen Aufschwung bei den Einstellungen hin, insbesondere in Regionen wie dem Münsterland und Südwestfalen. Mit 46.000 neu Beschäftigten wirkt der Arbeitsmarkt insgesamt stabiler. Dennoch bleiben die deutlichen Unterschiede zwischen den Regionen – etwa die höhere Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet – ein prägendes Merkmal der wirtschaftlichen Landschaft des Bundeslandes.

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