A45 bei Lüdenscheid: Erster Abschnitt der neuen Sterbecketalbrücke freigegeben

Admin User
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Eine volle Br√ľcke mit laufenden Menschen, Stra√üenlaternen, Wasser, Bergen und Geb√§uden im Hintergrund.

A45 bei Lüdenscheid: Erster Abschnitt der neuen Sterbecketalbrücke freigegeben

Großer Fortschritt auf der A45 bei Lüdenscheid: Erster Abschnitt der neuen Sterbecketalbrücke wird diese Woche freigegeben

Ein wichtiger Meilenstein auf der A45 nahe Lüdenscheid steht in dieser Woche an: Der erste Abschnitt der neuen Sterbecketalbrücke wird für den Verkehr geöffnet. Die ursprüngliche Konstruktion, die Ende der 1960er-Jahre erbaut wurde, war nie für den heutigen Schwerlastverkehr ausgelegt. Nach Jahren der Planung wechseln Autofahrer ab Montag auf die moderne Ersatzbrücke.

Die alte Sterbecketalbrücke entstand zu einer Zeit, als die A45 deutlich weniger befahren war. Mit der Zunahme des Verkehrs wurde ein Neubau unvermeidbar. Die Behörden entschieden sich für einen schrittweisen Rückbau der maroden Konstruktion und den Bau einer widerstandsfähigeren Version.

Der erste, 265 Meter lange Abschnitt der neuen Brücke ist nun fertiggestellt. Anders als das alte Bauwerk ist er bereits für einen möglichen sechsspurigen Ausbau vorbereitet. Ab Montag wird der gesamte Verkehr auf diese neue Strecke umgeleitet. Anschließend beginnen die Arbeiten am zweiten, noch aktiven Teil der alten Brücke. Vor ihrem Abriss im nächsten Jahr werden Schutzplanken und Sicherheitsbarrieren entfernt. Zudem bohren Arbeiter große Löcher in die Fahrbahn, um die Auswirkungen des Einsturzes zu verringern. Die Bundesautobahn GmbH koordiniert das Verfahren und vergibt den Auftrag für den kontrollierten Rückbau – wie bereits beim ersten Abschnitt – an ein spezialisiertes Abrissunternehmen, dessen Name für diese Phase noch nicht bekannt gegeben wurde.

Die Freigabe des neuen Brückenabschnitts markiert einen entscheidenden Schritt bei der Modernisierung der A45. Während der Verkehr über die moderne Konstruktion fließt, wird der verbliebene Altbestand abgebaut. Sobald die Brücke vollständig ersetzt ist, wird sie den aktuellen und künftigen Anforderungen deutlich besser gerecht.