26 April 2026, 10:09

Zugbegleiter nach rassistischem Angriff am Bahnhof Gelsenkirchen schwer verletzt

Schwarze und Weiße Zeitung mit der überschrift "Zugunglück mit 20 Toten" und einem Hintergrundbild des Zugunglücks.

Zugbegleiter nach rassistischem Angriff am Bahnhof Gelsenkirchen schwer verletzt

Schwerverletzter Zugbegleiter nach Angriff an Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen

Ein Zugbegleiter wurde am Donnerstagnachmittag am Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen bei einem Angriff durch einen Fahrgast schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich während einer routinemäßigen Ticketkontrolle in der S-Bahn-Linie S2 und eskalierte zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, die den Mitarbeiter ins Krankenhaus brachte.

Die Konfrontation begann kurz nach 14:15 Uhr, als der 31-jährige Zugbegleiter einen 42-jährigen Nigerianer aus Gelsenkirchen nach seinem Fahrradticket fragte. Der Fahrgast, der das erforderliche Ticket nicht vorweisen konnte, reagierte aggressiv, beschimpfte den Mitarbeiter rassistisch und riss ihm das Kontrollgerät aus der Hand.

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Die Situation spitzte sich schnell zu: Der Angreifer biss den Zugbegleiter mehrmals in Arm und Rücken, wodurch dieser mehrere Verletzungen erlitt. Die Bundespolizei wurde von der Leitstelle der Deutschen Bahn alarmiert und traf wenig später am Tatort ein.

Nach dem Übergriff wurde der verletzte Mitarbeiter umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungsbehörden leiteten ein Strafverfahren gegen den 42-Jährigen wegen Körperverletzung ein.

Der Zugbegleiter befindet sich weiterhin in ärztlicher Behandlung. Die Polizei ermittelt weiter zu dem Vorfall, der sich am helllichten Tag an einem stark frequentierten Bahnhof ereignete. Der Verdächtige, ein Gelsenkirchener, muss sich nun wegen der gewaltsamen Attacke vor Gericht verantworten.

Quelle