27 April 2026, 18:10

Zoll schlägt zu: Millionen-Schmuggel mit illegalen E-Zigaretten in Köln gestoppt

Plakat mit der Überschrift "Täter der mexikanischen Drogenhandel Gewalt" mit Bildern von Personen verschiedenen Alters, Geschlechts und Ethnien, die alle ernsthaft in die Kamera schauen, vor einem hellblauen Hintergrund.

Zoll schlägt zu: Millionen-Schmuggel mit illegalen E-Zigaretten in Köln gestoppt

Zollbeamte in Köln haben eine große Lieferung illegaler E-Zigaretten und unversteuerter Liquids beschlagnahmt. Der Wert der am 21. Mai 2025 bei einer Routinekontrolle eines rumänischen Lastwagens sichergestellten Ware beläuft sich auf über eine Million Euro. Die Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit dem Fund wird von den Behörden auf knapp 300.000 Euro geschätzt.

Die illegalen Waren befanden sich in einem Lkw, der von Paris aus unterwegs zu Zielen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen war. Bei der Durchsuchung stießen die Beamten auf 222 Kartons, verteilt auf sieben Paletten. Die Sendung umfasste etwa 45.000 verbotene Verdampfergeräte sowie mehr als 1.100 Liter Liquids ohne die vorgeschriebenen Steuerzeichen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Seit dem 1. Juli 2022 unterliegen nikotinhaltige E-Liquids in Deutschland der Tabaksteuer. Der Steuersatz stieg zum 1. Januar 2025 auf 0,26 Euro pro Milliliter an. Sämtliche beschlagnahmten Produkte wiesen die gesetzlich erforderlichen Steuerkennzeichnungen nicht auf und durften daher nicht verkauft werden.

Die Zollfahndung Essen hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Die Ermittler arbeiten nun daran, die Herkunft der Schmuggelware sowie das geplante Vertriebsnetz nachzuverfolgen.

Bei der beschlagnahmten Ware handelte es sich ausschließlich um verbotene Artikel, die sämtlich gegen die geltenden Steuerbestimmungen verstießen. Die laufenden Ermittlungen zielen darauf ab, die Verantwortlichen hinter dem Schmuggelring zu identifizieren. Bei einer Verurteilung drohen ihnen erhebliche Strafen wegen Steuerhinterziehung und illegalen Handels.

Quelle