Zanders-Viertel wird zum nachhaltigen Stadtquartier mit Bach und Öko-Energie umgestaltet
Tobias SchwarzZanders-Viertel wird zum nachhaltigen Stadtquartier mit Bach und Öko-Energie umgestaltet
Die Pläne für die Neugestaltung des Zanders-Viertels nehmen konkrete Formen an, während die Stadt mit zentralen Abriss- und Umweltprojekten voranschreitet. Eine ehemalige Tischlerei an der Mainstreet, die in den 1960er-Jahren errichtet wurde, muss aufgrund von Belastungen durch gefährliche Stoffe abgerissen werden. Gleichzeitig laufen die Arbeiten zur Freilegung eines verrohrten Bachlaufs sowie zur Modernisierung der Energieversorgung im Viertel auf Hochtouren.
Der Abriss mehrerer Nebengebäude – darunter der Kalandersaal, die Sortierhalle und das Lagerhochhaus – wird voraussichtlich 7,4 Millionen Euro kosten. Die Gebäude gehören zum größeren Zanders-Areal, das zu einem modernen Stadtquartier umgestaltet wird.
Die Stadt und die Belkaw gründen zudem ein neues Unternehmen, die energy GL GmbH, das eine fossilefreie Energieversorgung für das Zanders-Gelände und möglicherweise angrenzende Stadtteile sicherstellen soll. Dieser Schritt zielt darauf ab, die nachhaltige Stromversorgung des neu gestalteten Areals langfristig zu gewährleisten.
Ein weiteres zentrales Vorhaben ist die Freilegung eines Bachs, der einst durch das Gebiet floss. Der Wasserlauf wird neu von Norden nach Südosten über das Gelände geführt und bringt so ein längst verschwundenes Naturelement zurück. Abrissmaterialien sollen dabei – wo möglich – im Sinne der Kreislaufwirtschaft wiederverwendet werden. Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen bleiben in den aktuellen Berichten jedoch noch ungenannt.
Die Umgestaltung sieht den Rückbau belasteter Gebäude, die Wiederherstellung des Bachlaufs und den Aufbau eines grünen Energiesystems vor. Zwar sind einige Kosten bereits beziffert, doch eine vollständige finanzielle Übersicht für das gesamte Projekt steht noch aus. Die Veränderungen markieren einen bedeutenden Wandel in der zukünftigen Nutzung und Nachhaltigkeit des Gebiets.






