05 June 2026, 18:03

Zahlkartensystem für Asylbewerber: 14 Länder planen Einführung bis 2024

CDU Solingen Begrüßt die Einführung der Zahlungskarte für Asylbewerber

Zahlkartensystem für Asylbewerber: 14 Länder planen Einführung bis 2024

Neues Zahlkartensystem für Asylbewerber findet in Deutschland zunehmende Unterstützung

Vierzehn der 16 Bundesländer haben sich auf ein einheitliches Vergabeverfahren für ein neues Zahlkartensystem für Asylsuchende geeinigt und planen, die Umsetzung bis zum Sommer 2024 abzuschließen. Nun hat auch die CDU-Fraktion in Solingen die Initiative unterstützt und fordert eine zügige Einführung, um die Belastung für die Kommunen zu verringern.

Die geplante Zahlkarte soll Bargeldleistungen für Asylbewerber ersetzen und staatliche Hilfen stattdessen über eine Prepaid-Karte auszahlen. Befürworter argumentieren, dass dies illegale Geldtransfers ins Ausland verhindern und sicherstellen würde, dass die Mittel zweckgebunden verwendet werden. Daniel Flemm, Vorsitzender der CDU-Fraktion in Solingen, bezeichnete den Schritt als „längst überfällig“ und begrüßte die Beteiligung der schwarz-grünen Landesregierung am Projekt.

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Rafael Sarlak, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion, wies auf Schwächen des aktuellen Systems hin. Er behauptet, dass Bargeldzahlungen Missbrauch ermöglichen und falsche Signale senden. Zwar räumte Flemm mögliche Herausforderungen bei der Einführung des neuen Systems ein, betonte jedoch, es handele sich um den „richtigen und wichtigen“ Schritt nach vorn.

Die CDU-Fraktion drängt sowohl die Bundesregierung als auch die Landesbehörden, das Verfahren zu beschleunigen. Ziel ist es, den Kommunen, die mit den finanziellen und logistischen Anforderungen der Asylbewerberunterstützung kämpfen, spürbare Entlastung zu verschaffen.

Mit breiter politischer Rückendeckung und einem klaren Zeitplan könnte das Zahlkartensystem bald Realität werden. Die Einigung der meisten Bundesländer ebnet den Weg für eine koordinierte Einführung bis Mitte 2024. Bei Erfolg würde das System einen bedeutenden Wandel in der Verwaltung von Sozialleistungen für Asylsuchende in ganz Deutschland markieren.

Quelle