Zählfehler in Bergisch Gladbach löst Debatte über Transparenz aus
Ein Zählfehler bei der Stimmenauswertung in Bergisch Gladbach hat für Aufsehen gesorgt, nachdem die Stadtverwaltung die Ergebnisse einer Haushaltsabstimmung korrigieren musste. Der Antrag der CDU war zunächst mit einer falschen Stimmenzahl bekannt gegeben worden, was zu einer öffentlichen Debatte und Forderungen nach mehr Transparenz führte. Die Partei verlangt nun vom Oberbürgermeister eine Aufklärung des Fehlers und eine Stellungnahme zu den entstandenen Missverständnissen.
Die Verwirrung begann, als die Verwaltung bei der Überprüfung des Protokolls eine Abweichung zwischen der mündlich verkündeten Stimmenauszählung und dem offiziellen Ergebnis feststellte. Die berichtigte Auswertung zeigt, dass der CDU-Antrag tatsächlich mit 38 Stimmen angenommen wurde – eine Stimme mehr als ursprünglich mitgeteilt.
Der Fehler löste Kritik aus, da der CDU vorgeworfen wurde, sich auf die Unterstützung der AfD gestützt zu haben, um ihren Antrag durchzusetzen. Die Partei betonte jedoch, dass eine Mehrheit auch dann möglich gewesen wäre, wenn sich alle AfD-Mitglieder der Stimme enthalten hätten. Zudem bekräftigte die CDU ihre ablehnende Haltung gegenüber einer Zusammenarbeit mit der AfD und argumentierte, dass ein korrekt beschlossener Antrag nicht an Gültigkeit verliere, unabhängig davon, wer ihn unterstütze.
Das korrigierte Abstimmungsergebnis wird zu Beginn der nächsten Ratssitzung offiziell bekannt gegeben. Die CDU hat den Oberbürgermeister aufgefordert, das überarbeitete Ergebnis öffentlich zu bestätigen und die durch den ursprünglichen Fehler entstandene Verwirrung auszuräumen.
Die berichtigte Auszählung bestätigt, dass der CDU-Antrag auch ohne die Stimmen der AfD eine Mehrheit erhielt. Die Partei erwartet nun, dass der Oberbürgermeister sich an die Öffentlichkeit wendet und für Klarstellung sorgt. Die nächste Ratssitzung wird mit einer mündlichen Verkündung des korrekten Abstimmungsergebnisses beginnen.






