Wiener Festwochen feiern Rekord mit 196.000 Besuchern und spektakulären Inszenierungen
Theo SchmitzWiener Festwochen feiern Rekord mit 196.000 Besuchern und spektakulären Inszenierungen
Die Wiener Festwochen endeten mit Rekordbesucherzahlen
Fast 196.000 Besucher strömten in diesem Jahr zu den Veranstaltungen der Wiener Festwochen. Milo Raus Inszenierung Republik der Götter war fünf Wochen lang Teil des Programms und bildete einen Höhepunkt des Festivals.
Rau bezeichnete sein Werk als das „größte Theaterstück aller Zeiten“ und eine „Weltpremiere“. Das ambitionierte Projekt stand im Mittelpunkt des diesjährigen Festivals.
Auch andere Aufführungen hinterließen starken Eindruck: Angélica Liddell präsentierte Seppuku: Die Bestattung Mishimas oder die Lust am Sterben, eine der prägendsten Produktionen. Thorsten Lensings Tanzende Idioten erntete große Anerkennung, mit Ursina Lardi in der Rolle einer todkranken Frau. Brigitta Muntendorfs Der Tag davor setzte mit einem kraftvollen Manifest gegen Gewalt ein Zeichen.
Interaktivität stand im Mittelpunkt von Gob Squads Turn, einem Stück, das sich mit dem Doppelgänger-Phänomen auseinandersetzt. In Florentina Holzingers Pfingstspiel lenkte eine Performerin ein BMW, während sie eine Pose aus einem Wagenrennen einnahm. Das Kollektiv Nesterval bot eine mutige, feurige Interpretation der Nibelungensage. Zudem trat Patti Smith während des Festivals auf.
Mit hoher Besucherresonanz und einer vielfältigen Programmgestaltung feierten die Festwochen einen großen Erfolg. Milo Raus Produktion und weitere herausragende Inszenierungen prägten das fünfwöchige Festival, das fast 196.000 Menschen mit einem breiten Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen begeisterte.






