18 March 2026, 00:59

Wie ein Frauenchor aus Willich mit "Aura-Kuscheln" zum größten Deutschlands wurde

Eine Gruppe von Frauen, die in einem Chor singen, einige halten Bücher, mit einer Person im Vordergrund und einem unscharfen Hintergrund.

Wie ein Frauenchor aus Willich mit "Aura-Kuscheln" zum größten Deutschlands wurde

Deutschlands größter Frauenchor aus Willich wächst seit fast 20 Jahren – von 120 auf etwa 180 Sängerinnen

Was vor knapp zwei Jahrzehnten mit 120 Stimmen begann, ist heute ein Ensemble von rund 180 Frauen: Der größte Frauenchor Deutschlands hat seinen Sitz in Willich und wird seit seiner Gründung um das Jahr 2006 von Andrea Kautny geleitet. Die Nachfrage ist so groß, dass mittlerweile eine Warteliste für neue Sängerinnen existiert – und bis zu 500 Frauen könnten mitmachen, wenn die Veranstaltungsorte es zuließen. Ein Grund für den Erfolg liegt in einem ungewöhnlichen Ritual vor jedem Auftritt: dem sogenannten "Aura-Kuscheln".

Bevor die Frauen die Bühne betreten, stimmen sie sich mit einer besonderen Übung ein. Beim "Aura-Kuscheln" bewegen sie sich frei im Raum, lächeln einander an, umarmen sich und verbinden sich in stillem Einvernehmen – eine Methode, die Gemeinschaft und Harmonie schafft.

Ihr Repertoire umfasst Rock-, Pop- und Musicalstücke, die wegen ihrer aussagekräftigen Botschaften ausgewählt werden. Ziel ist es, das Publikum auf eine emotionale Reise mitzunehmen. In den kommenden Monaten stehen Konzerte in Köln, Düsseldorf, Mönchengladbach und im heimischen Willich auf dem Programm.

Trotz seiner Größe herrscht im Chor eine fast familiäre Atmosphäre. Die Warteliste beweist seine wachsende Beliebtheit, während die vielfältige Musikauswahl die Auftritte abwechslungsreich und mitreißend gestaltet.

Mit ihrer Mischung aus berührender Musik und verbindenden Ritualen hat sich der Chor einen festen Platz in der Kulturlandschaft erarbeitet. Mit geplanten Auftritten in der gesamten Region zieht er weiterhin Publikum in seinen Bann und begeistert neue Mitglieder. Die Geschichte zeigt, wie eine einfache Idee – wie das "Aura-Kuscheln" – aus einer Gruppe ein kulturelles Phänomen machen kann.

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AKTUALISIERUNG

Frauenpower's Kölner Konzert: Applaus und technische Probleme

Das Kölner Konzert von Frauenpower hat gemischte Reaktionen bei den Zuschauern ausgelöst. Die Rückmeldungen enthalten:

  • 'Ganz Köln hält den Atem an' als 180 Stimmen einen 'brandenden Applaus' im Theater am Tanzbrunnen erzeugten.
  • Kritiker lobten die 'professionelle Arbeit' von Andrea Kautny und die 'emotionale Reise' des Chors durch Pop- und Musical-Stücke.
  • Es gab technische Probleme, Kritiken und eine feministische Kritik an einer inszenierten Szene zwischen einer jungen Frau und einem älteren Mann. Trotz der Probleme markierte die Vorstellung einen Meilenstein bei der Erweiterung des Verbreitungsgebiets des Chors.