Wegatech Greenergy entlässt fast alle Mitarbeiter zum Jahreswechsel
Wegatech Greenergy GmbH entlässt Großteil der Belegschaft zum Jahreswechsel
Die Kölner Wegatech Greenergy GmbH, ein Spezialist für Wärmepumpen und Energiesysteme, wird zum 1. Januar den Großteil ihrer Mitarbeiter entlassen. Das Unternehmen, das einst über 200 Beschäftigte zählte, hatte im Oktober 2022 Insolvenz angemeldet. Die Belegschaft wurde erst wenige Tage vor Weihnachten über die Stellenstreichungen informiert.
Das 2010 gegründete Unternehmen hatte mehr als 4.000 Projekte realisiert, mit Schwerpunkt auf Wärmepumpen-Installationen und ganzheitlichen Energielösungen. Doch wie der Insolvenzverwalter Jörg Gollnick von der Kanzlei HWD Rechtsanwälte bestätigte, scheiterten die Bemühungen, neue Investoren zu gewinnen, an den hohen Sanierungskosten.
Zum 1. Januar werden fast alle der verbleibenden über 100 Mitarbeiter freigestellt. Ein kleines Team bleibt bis April im Unternehmen, um laufende Projekte abzuschließen. Die entlassenen Beschäftigten erhalten ab Jahresbeginn Arbeitslosengeld, während die verbleibenden Mitarbeiter aus der Insolvenzmasse bezahlt werden.
Gollnick nannte als Gründe für die Abwicklung sowohl interne strukturelle Probleme als auch die schwierige wirtschaftliche Lage in der Branche. Zwar hatten Mitarbeiter Bedenken wegen ausstehender Dezembergehälter geäußert, doch der Insolvenzverwalter versicherte, dass die Bundesagentur für Arbeit die Löhne voraussichtlich übernehmen werde.
Die Entlassungen besiegeln das Ende von Wegatech nach 14 Jahren Unternehmensgeschichte. Das Insolvenzverfahren wird mit einem reduzierten Team bis April fortgeführt, wenn die letzten anstehenden Arbeiten abgeschlossen sein sollen. Die betroffenen Mitarbeiter sind nun auf staatliche Unterstützung angewiesen, während sie nach neuen Jobs suchen.






