17 June 2026, 16:49

VRR plant klimaneutrale Züge und bessere Anbindung im Bergischen Städtedreieck bis 2030

Grüne: Forderungen zum Regionalverkehrsplan Rhein-Ruhr

VRR plant klimaneutrale Züge und bessere Anbindung im Bergischen Städtedreieck bis 2030

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat ehrgeizige Pläne zur Verbesserung des Nahverkehrs im Bergischen Städtedreieck vorgestellt. Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen alle Züge des Verbunds klimaneutral fahren, wobei wichtige Strecken bereits früher auf batteriebetriebene Triebzüge umgestellt werden. Zu den Vorhaben gehören zudem neue Haltepunkte, ein ausgebautes Busangebot sowie Infrastrukturmodernisierungen im Vorfeld der Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal.

Der VRR setzt sich für eine bessere Anbindung im Bergischen Städtedreieck ein. Er unterstützt eine Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Balkantrasse und weiterer stillgelegter Streckenabschnitte. Zudem befürwortet er die Einrichtung neuer SPNV-Halte in Meigen und Honsberg bis Ende 2028.

Drei Streckenvarianten für die RE47- und S7-Linien werden derzeit geprüft. Ziel ist es, Fahrzeiten mit einer besseren Erschließung lokaler Bahnhöfe in Einklang zu bringen. Variante drei erfordert umfangreiche Baumaßnahmen, darunter Brücken und Tunnelverlängerungen.

Bis Ende 2028 werden die S7 und die RE47 auf batteriebetriebene Triebzüge umgestellt. Der VRR wirbt zudem für neue X-Bus-Linien und ein verdichtetes Busnetz, um den Schienenverkehr zu ergänzen. Die Linien RE7 und RB48, die derzeit mit Verspätungen und Ausfällen zu kämpfen haben, sollen stabilisiert werden, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen.

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Im Rahmen der Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal ist ein dichterer Taktverkehr zwischen Wuppertal, Solingen und Remscheid geplant. Langfristig strebt der VRR ein leistungsfähiges Regionalbahnnetz an, das Passagieren komfortable und sichere Fahrten bietet.

Die Pläne des VRR versprechen umweltfreundlichere und effizientere Mobilität in der Region. Batteriezüge, neue Haltepunkte und modernisierte Infrastruktur sollen schrittweise in den kommenden Jahren eingeführt werden. Die Maßnahmen zielen darauf ab, den Regionalverkehr – sowohl auf der Schiene als auch im Bus – schneller, zuverlässiger und nutzerfreundlicher zu gestalten.

Quelle