Voerde plant neues Palliativ-Hospiz am historischen Haus Wohnung
Der Stadtrat von Voerde treibt die Pläne für den Bau eines Palliativ-Hospizes am südlichen Rand des Geländes Haus Wohnung voran. Bei einer öffentlichen Anhörung am 18. Februar 2026 werden die Ziele des Projekts, das städtebauliche Konzept sowie die Umweltauswirkungen vorgestellt. Anwohnerinnen und Anwohner sind eingeladen, teilzunehmen und ihre Meinung zur geplanten Einrichtung zu äußern.
Den Auftakt bildete der Beschluss des Rates am 8. Juli 2025, mit dem die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens genehmigt wurde. Dazu gehören die 80. Änderung des Flächennutzungsplans sowie die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 149 mit dem Titel "Hospiz am Haus Wohnung". Damit soll die rechtliche Grundlage für den Bau der Einrichtung geschaffen werden.
Die öffentliche Anhörung beginnt um 17:00 Uhr in der ehemaligen Reithalle von Haus Wohnung (Frankfurter Straße 433). Vertreter der Stadt werden die Hauptziele des Projekts, das städtebauliche Entwicklungskonzept sowie die Entwürfe der Bebauungspläne vorstellen. Zudem wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung präsentiert.
Weitere Informationen wurden im Voerder Amtsblatt am 21. Januar 2026 veröffentlicht. Konkrete Details wie die geplante Bettenkapazität des Hospizes stehen jedoch noch aus, da sie Teil der örtlichen Planungsunterlagen sind, die bisher nicht öffentlich zugänglich sind.
Die Anhörung bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich über das Hospizprojekt zu informieren und Fragen zu stellen. Sobald die Bebauungspläne finalisiert sind, wird festgelegt, wie das Gelände genutzt wird. Die Stadt erwartet, dass das Verfahren die Zukunft der palliativen Versorgung in Voerde prägen wird.
Key planning details revealed for Voerde hospice project
The justification document for the 80. Änderung des Flächennutzungsplanes, published in January 2025, outlines critical context for the hospice plans.
- The document explicitly references Bebauungsplan 30/2 as part of parallel planning procedures.
- Environmental impact assessments were central to the amendment's evaluation process.





