VKH übernimmt Buslinien in Enger: Neue Ära für den Nahverkehr beginnt
Nina HerrmannVKH übernimmt Buslinien in Enger: Neue Ära für den Nahverkehr beginnt
Öffentlicher Nahverkehr in Enger steht vor Veränderungen: VKH übernimmt wichtige Buslinien
Der öffentliche Nahverkehr in Enger wird umgestaltet, nachdem die Verkehrsgesellschaft Kreis Herford (VKH) zentrale Busverbindungen übernimmt. Das im Frühjahr 2024 vom Kreis Herford gegründete Unternehmen wird ab dem kommenden Schuljahr die Linien 256 und 463 betreiben. Lokale Vertreter begrüßen den Schritt als wichtigen Beitrag zur Modernisierung des Angebots und zur Verringerung der Umweltbelastung.
Die VKH wurde ins Leben gerufen, um den Nahverkehr im gesamten Kreisgebiet – mit Ausnahme der Städte Herford und Bünde – zu verbessern. Wie Kreisverwaltungschef Jürgen Müller erläutert, solle das neue Unternehmen Innovationen vorantreiben und Emissionen senken. Den Anstoß für die Übernahme gab die Tatsache, dass private Betreiber keine Angebote für die Ausschreibungen abgaben. Andreas Warnecke, Geschäftsführer der VKH, führte die steigenden Kosten als Hauptgrund an.
Die Linie 463, die bisher von einem anderen Unternehmen bis Juli 2025 betrieben wurde, ist besonders für Schüler wichtig, die die Städtische Realschule Enger und das Widukind-Gymnasium besuchen. Für diese Strecke hat die VKH einen neuen hybriden Gelenkbus von Mercedes-Benz im mittleren sechsstelligen Bereich angeschafft. Das 18 Meter lange Fahrzeug bietet Platz für bis zu 148 Fahrgäste und erhöht damit die Kapazität für die täglichen Schülerfahrten.
Clemens Hoffstätter, Leiter des städtischen Fachbereichs in Enger, unterstützte die Übernahme und betonte die Vorteile für die Bevölkerung. Die detaillierten Fahrpläne für die Linie 463 sind nun auf der Website der VKH unter www.kreisbus-herford.de abrufbar.
Mit dem Wechsel zur VKH beginnt eine neue Ära für den lokalen Nahverkehr. Durch den Einsatz des Hybridbusses und angepasste Fahrpläne sollen Schüler und Anwohner künftig ein besseres Angebot erhalten. Der Kreis erwartet dadurch effizientere Abläufe und eine geringere CO₂-Bilanz.






