04 May 2026, 08:11

Velbert wird zur Vorreiterstadt für inklusiven Sport in NRW

Eine Gruppe von Menschen marschiert mit einem Banner, auf dem "Vielfalt ist Tatsache, Inklusion ist eine Entscheidung" steht, durch die Straße. Einige tragen Mützen und Schutzbrillen, andere halten zusätzliche Banner, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Velbert wird zur Vorreiterstadt für inklusiven Sport in NRW

Velbert will Vorreiterstadt für inklusiven Sport werden

Die Stadt Velbert hat sich verpflichtet, eine führende Rolle bei der Inklusion im Sport einzunehmen. Der Schritt erfolgt im Rahmen der Initiative „Gemeinsam für inklusive Gemeinden“, die von Special Olympics Nordrhein-Westfalen unterstützt wird. Vertreter der Stadt unterzeichneten eine formelle Erklärung, um sicherzustellen, dass alle Bürgerinnen und Bürger – unabhängig von ihren Fähigkeiten oder ihrem Hintergrund – am lokalen Sportgeschehen teilhaben können.

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Mit dieser Entscheidung wird Velbert zu einer „Fokusgemeinde“ – eine Rolle, die die Stadt an die Spitze der Bemühungen stellt, Inklusion im Alltag zu verankern. Bürgermeister Dirk Lukrafka betonte, dass inklusiver Sport ein zentraler Baustein für den sozialen Zusammenhalt sei und es allen ermögliche, an Vereinsaktivitäten und Sportevents teilzunehmen.

Vertreter des Velberter Sportamts und des Stadtsportbunds besiegelten die Selbstverpflichtung. Arne Handel vom Sportamt und Jan Steinmetz vom Stadtsportbund unterzeichneten die Vereinbarung im Namen der Stadt. Ihr Engagement entspricht dem übergeordneten Ziel der Initiative: ein Netzwerk von Gemeinden aufzubauen, die sich aktiv für Gleichberechtigung und Teilhabe einsetzen.

Velberts Plan umfasst die Neugestaltung seiner Sportangebote, um Hürden abzubauen. Ziel ist es, dass Vereine und Einrichtungen alle Bürger willkommen heißen – unabhängig von ihren individuellen Bedürfnissen. Mit diesem Schritt will die Stadt ein Vorbild für andere sein.

Die Selbstverpflichtung markiert den Beginn von Velberts Bestrebungen, Sport zugänglicher zu machen. Nun wird die Stadt langfristige Strategien entwickeln, um Inklusion dauerhaft in ihrer Sportpolitik zu verankern. Erfolg würde bedeuten, dass mehr Bürger durch ein Netzwerk inklusiver Vereine und Einrichtungen sportlich aktiv werden.

Quelle