24 April 2026, 06:09

Trump-Empfang für NCAA-Siegerinnen löst Shitstorm über mangelnden Respekt aus

Präsident Obama und First Lady Michelle Obama lächeln mit dem Damen-Basketball-Team im Oval Office des Weißen Hauses, halten einen Basketball, Pokal und posieren neben einer Flagge, Vorhängen und einem Kerzenleuchter.

Trump-Empfang für NCAA-Siegerinnen löst Shitstorm über mangelnden Respekt aus

Ein Besuch des Frauen-Tennisteams der University of Georgia im Weißen Haus hat online für Kritik gesorgt. Die Spielerinnen, die kürzlich die NCAA-Meisterschaft gewonnen hatten, ließen sich mit dem früheren Präsidenten Donald Trump fotografieren – doch das Foto und ein Video lösten schnell eine Welle der Empörung aus.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Prominente Persönlichkeiten aus der Tenniswelt, darunter Martina Navratilova und Rennae Stubbs, äußerten sich zu der Kontroverse. Das Team war nach dem Gewinn des nationalen Titels ins Weiße Haus eingeladen worden. Auf einem Foto vom Besuch waren die Spielerinnen weitgehend hinter Trump und männlichen Trainern verdeckt, die im Vordergrund standen. Nutzer in sozialen Medien fragten, warum die Sportlerinnen nicht stärker in den Mittelpunkt gerückt wurden.

Ein von Margo Martin geteiltes Video ging anschließend viral. Es zeigte, wie Trump männlichen Mitarbeitern die Hand schüttelte, den Spielerinnen jedoch nicht. Diese Szene verschärfte die Kritik weiter.

Martina Navratilova, 18-fache Grand-Slam-Einzelsiegerin und bekannte Trump-Kritikerin, kommentierte scharf: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…" Rennae Stubbs, ehemalige Doppel-Weltranglistenerste und Ex-Trainerin von Serena Williams, fügte hinzu: "Stell dir vor, er schüttelt den Spielerinnen die Hand – ach nein, hat er nicht!" Beide hatten sich bereits zuvor gegen die Trump-Regierung ausgesprochen.

Der Vorfall hat die anhaltende Debatte über Anerkennung und Respekt im Frauensport erneut ins Rampenlicht gerückt. Der Besuch des Teams, der eigentlich ihren Sieg feiern sollte, wurde stattdessen zum Gesprächsthema darüber, wie sie behandelt wurden. Weder das Weiße Haus noch die Universität haben bisher offiziell Stellung genommen.

Quelle