Theaterformen-Festival verwandelt Braunschweig in eine Bühne der Freiheit
Tobias SchwarzTheaterformen-Festival verwandelt Braunschweig in eine Bühne der Freiheit
Theaterformen-Festival kommt im Juni nach Braunschweig
Dieses Jahr verwandelt Braunschweig im Juni elf Tage lang das Staatstheater Braunschweig und das ehemalige Gefängnis Rennelberg in lebendige Kulturorte. Erstmals wird die historische Haftanstalt im Rahmen des mutigen Festivalprogramms für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Gezeigt werden 14 Produktionen von Künstler:innen aus 14 verschiedenen Ländern. Neun der Stücke sind im Staatstheater zu erleben, darunter eine Weltpremiere. Parallel dazu feiern fünf ortsspezifische Performances im ehemaligen Gefängnis Rennelberg Premiere – hier wird auch die Festival-Koproduktion "BIS WIR ALLE FREI SIND" aufgeführt.
Das NO PRISON-Projekt bespielt das Gefängnisgelände und setzt sich künstlerisch mit Fragen der Gerechtigkeit auseinander. Ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt die Hauptveranstaltungen und bietet Besucher:innen zusätzliche Möglichkeiten, sich mit den soziopolitischen Schwerpunkten des Festivals zu beschäftigen. Die Veranstalter:innen beschreiben das Festival als einen "Raum der Möglichkeiten", der künstlerischen Ausdruck mit gesellschaftlichem Dialog verbindet.
Durch die Öffnung des Gefängnisses Rennelberg will das Festival Debatten über Inhaftierung, Freiheit und kreativen Widerstand anregen. Die Mischung aus internationalen Aufführungen und immersiven Installationen macht diese Ausgabe von Theaterformen zu einer der ehrgeizigsten bisher.
Von Anfang bis Mitte Juni verbindet das Festival Theater, Diskussionen und ortsspezifische Kunst. Das Publikum erwartet ein vielfältiges Programm, das die Grenzen zwischen Performance und Aktivismus neu auslotet. Sowohl das Staatstheater als auch das ehemalige Gefängnis bilden die zentralen Schauplätze der diesjährigen Veranstaltungen.






